Gegen 22 Uhr meldete am Montag ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer, dass auf der Bundesstraße 4 (in Fahrtrichtung Coburg) kurz vor der Südzufahrt ein totes Tier mitten auf der Fahrbahn liegt.
Beamte der Coburger Verkehrspolizei rückten sofort aus. Als sie an der Gefahrenstelle eintrafen, mussten sie leider feststellen, dass es sich bei dem toten Tier um einen ausgewachsenen Biber handelt. "Die Verletzungen des Bibers ließen darauf schließen, dass er von einem Fahrzeug überrollt wurde", heißt es dazu im Polizeibericht.


Geschützte Tierart

Da es sich bei dem Biber nach dem Naturschutzgesetz um eine streng geschützte Tierart handelt, wurde die Naturschutzbehörde der Stadt Coburg verständigt. Der Verursacher der tödlichen Kollision auf der B4 hat sich nicht bei der Polizei gemeldet und konnte bislang auch nicht ermittelt werden. Um sachdienliche Hinweise zu dem Unfall bittet die Polizei in Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-209.


Liegen lassen kann teuer werden

Die Coburger Verkehrspolizei möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass das Verursachen von Gefahrenstellen, vor allem durch das Liegenlassen von größeren, tot gefahrenen Tieren, eine "konkrete Gefahr" darstellt, wie es im Amtsdeutsch heißt. Im Falle einer "konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer" oder sogar einer Unfallverursachung könne dies "empfindliche Strafen" zur Folge haben, so der dringende Hinweis der Coburger Verkehrspolizei. pol