Corona machte es möglich oder war schuld: Erstmals wurde die Feier zur Auszeichnung der Berufsabsolventen hoch über den Dächern Burgkunstadts auf der Dachterrasse des Burgkunstadter Hauptgebäudes von Regens Wagner abgehalten. Dort wurden jetzt die sieben Absolventen zu Heilerziehungspflegern, Erziehern sowie zu Kinderpflegern ausgezeichnet.

"Das Ende das Schuljahrs naht, und wir sind froh, dass das Jahr zu Ende ist", sagte die Gesamtleiterin von Regens Wagner, Sabine Schuberth. Sie dachte wohl an das Coronavirus, welches auch vor der Regens-Wagner-Einrichtung nicht haltgemacht hatte. "Wer die Gegenwart gewinnt und meistert, der braucht die Zukunft nicht zu fürchten", sagte sie. Dies sei bei der gesamten Einrichtung von Regens Wagner nicht anders als bei den Absolventen im Einzelnen. Diese hätten durch ihre Leistung in ihrer Ausbildung gezeigt, dass sie positiv in die Zukunft blicken können.

Der stellvertretende Leiter Christian Behner sagte, dass es mit der hochqualifizierten Ausbildung in der Einrichtung auch in den nächsten Jahren weitergehe. Interessenten könnten jederzeit vorbeikommen. Ziel sei es, die Fachkräfte von morgen nach Möglichkeit selbst ausbilden zu können.

Absolventin Linda Kossok erinnerte sich an die Zeit, als vor kurzem das Coronavirus in der Regens-Wagner-Einrichtung eine echte Herausforderung für Erkrankte, Heimbewohner und Personal gewesen war. Alleine die Schutzkleidung sei sehr gewöhnungsbedürftig gewesen. Die psychische Belastung sei sehr hoch gewesen. Sie dankte den Führungskräften und Ausbildern, die besonders in dieser Zeit hinter den Beschäftigten standen. Insgesamt sei es eine Erfahrung gewesen, die man wohl so schnell nicht vergessen wird. Für alle gab es am Ende gelbe Rosen.

Ihre Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, zum Kinderpfleger und zum Erzieher haben bestanden: Lara Ponsel, Pia Schmölzing, Svenja Wohlrath, Sophia Ahles, Paula Burger, Jonas Tremel und Lind Kossok. rd