An den Einmündungen der Thüringer Straße und der Einberger Straße in die Oeslauer Straße, an der sogenannten Annawerk-Kreuzung, ändert sich in Bezug auf die Ampelschaltung nichts. Es bleibt bei der nächtlichen Abschaltung. Das beschloss der Bau- und Umweltsenat bei seiner letzten Sitzung. "Daran ändern auch die verschiedenen Betriebsarten der Ampeln im Stadtbereich nichts", sagte Bürgermeister Marco Steiner (FW), der zwar auch zugab, dass es des Öfteren an der Annawerk-Kreuzung "knifflige Situationen" gibt. Einen Verkehrsspiegel hielt er dort jedoch nicht für angebracht. Den Ausführungen des Bürgermeisters schloss sich auch Stadträtin Gisela Böhnel an: "Es läuft trotzdem gut, auch wenn die Ampel aus ist." Die Verwaltung wies darauf hin, dass der nächtliche Betrieb aller Ampeln im Stadtgebiet die Stromkosten um 2500 Euro erhöhen würde, und das Gremium nahm sich dies zu Herzen.

Wo sind Funklöcher?

Der Freistaat Bayern legt ein Mobilfunk-Förderprogramm auf für Gebiete, die noch nicht versorgt sind. Dabei ist eine 90-prozentige Förderung vorgesehen. In Rödental gebe es keine großen "weißen Flecken" mehr, meinte Bürgermeister Marco Steiner. Dem widersprach Stadtrat Rolf Wohlleben (FW), der an das Feuerwehrhaus Kipfendorf und den Talgrund zwischen Spittelstein und Blumenrod erinnerte. Bedenken äußerte auch Stadträtin Gisela Böhnel, die meinte, dass die Netzbetreiber der Stadt die Aufgabe, für Funkverbindungen zu sorgen, "aufoktroyiere". Bauamtsleiter Günter Benning wählte beschwichtigende Worte und meinte, dass die Stadt zwar als Bauherr auftrete, die Vermietung aber an die Netzbetreiber erfolge.

Schließlich beauftragte der Bausenat die Verwaltung damit, vermutliche Funklöcher aufzuspüren, damit man am Ratstisch später über das weitere Vorgehen entscheiden könne.

Im Rahmen der aktuellen Bauleitplanung ging es bei der Sitzung auch um das Gewerbegebiet Blumenrod.