Am vergangenen Samstag fand das alljährliche Johannisfischen des Fischereivereins Adelsdorf statt, und trotz des ungünstigen Wetters und der Hochwassersituation der Aisch hatten etliche Fischer ihre Angeln ausgeworfen. Die Vorbereitungen für die Fischerkerwa mit Einweihung des neuen Vereinsheimes vom 15. bis 17. Juli sind fast abgeschlosssen.
Diesmal wurde - wegen des hohen Wasserstands der Aisch - neben dem Fischen am Laufer Altwasser auch alternativ das Angeln am Hofsee freigegeben. Von 13 bis 18 Uhr wurde geangelt und anschließend brachten die erfolgreichen Fischer, 14 an der Zahl, ihre Beute wie Schleien, Brachsen und Karpfen zum Abwiegen ans Vereinsheim.


Emils großer Karpfen

Der elfjährige Emil war ganz stolz. "Mein Spiegelkarpfen wiegt 3280 Gramm", erzählte er strahlend. "Aber mein bisher schwerster Fang wog schon einmal neun Kilo. Da war der heute gar nichts", fügte der junge Angler, der bereits seit vier Jahren diesem Hobby nachgeht, an.
Erster Vorsitzender Rainer Haagen freute sich, dass trotz des nicht so überragenden Wetters und des Hochwassers doch viele Fischer dabei waren.
Auf die bevorstehende Fischerkerwa vom 15. bis 17. Juli, das große Fest, an dem das Vereinsheim offiziell eingeweiht wird, wies Haagen besonders eindringlich hin. "Der Personalplan steht zu 100 Prozent und er funktioniert sicher wie immer, denn ihr seid ja alle zuverlässig", lobte er seine Fischerkollegen. "Gute Beteiligung schweißt zusammen, und dann kommt auch Spaß rein!"
Insgesamt brachten alle geangelten Fische ein Gewicht von 63,62 kg auf die Waage. Die drei erfolgreichsten Angler waren Willibald Scherbaum mit zwei Karpfen und einem Gesamtgewicht von 16 700 Gramm, Jannik Schulz mit zwei Karpfen und einem Gesamtgewicht von 6280 Gramm und Bernd Kretschmann mit zwei Karpfen und einem Gesamtgewicht von 5180 Gramm.
Johanna Blum