Während der Friedenswallfahrt am 5. September in Neuengrün wurde die Friedensstandarte an die Pfarrei Teuschnitz übergeben. Die Friedensandacht wird heute mit der Friedensstandarte im Gotteshaus Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt stattfinden.

Kirchenpfleger Rainer Tautz und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anne Neubauer aus Teuschnitz haben die Friedensstandarte in Neuengrün übernommen. Der Tag erinnert auch an die Terroranschläge von New York im Jahr 2001.

In einer Ankündigung von Stadtpfarrer von Teuschnitz und leitendem Pfarrer des Seelsorgebereichs Frankenwald, Detlef Pötzl, heißt es: "Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens. Frieden ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt, dafür wollen wir beten." Im kommenden Jahr ist die Friedensstandarte im Seelsorgebereich Frankenwald zu Gast. In jedem Monat soll in einer Gemeinde ganz besonders für den Frieden gebetet werden.

Den Anfang macht am Freitag, den 11. September, die Pfarrei Teuschnitz. Um 19 Uhr findet in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine Friedensandacht statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Jahr 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Damit haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet, auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken. Dabei bildet die Anerkennung der angeborenen Würde aller Menschen die Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg hatten Kriegsheimkehrer beschlossen, aus Dankbarkeit für ihre Rückkehr jährlich eine Wallfahrt nach Neuengrün durchzuführen. Im Jahr 1946 fand die erste Heimkehrerwallfahrt statt. Bereits 1949 wurde die erste Friedensstandarte geweiht. Zur 50. Friedenswallfahrt wurde eine neue Standarte angeschafft, die vom Bildhauer Heinrich Schreiber entworfen wurde. Sie wurde 1999 in Rom von Papst Johannes Paul II. gesegnet. Zur heutigen Friedensandacht in Teuschnitz ergeht herzliche Einladung. eh