Der Anblick, der sich am Mittwochabend gegen Mitternacht den Rettungskräften auf der Anschlussstelle Coburg der A 73 bot, war spektakulär. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit, wie die Verkehrspolizeiinspektion Coburg mitteilt, hat ein Fahranfänger bei einem Verkehrsunfall seinen BMW in einen Schrotthaufen verwandelt. Zwei Personen wurden verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von 70 000 Euro.

Fahrzeug nicht unter Kontrolle

Gegen 23.30 Uhr wollte der junge Fahrer bei der Anschlussstelle Coburg auf die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg auffahren. Im Auto saß als Beifahrer sein 20-jähriger Freund.

Vermutlich war der 19-Jährige in der Kurve der Anschlussstelle viel zu schnell unterwegs, so dass der Fahranfänger die Kontrolle über seinen 460 PS starken BMW verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort schleuderte der Wagen gegen die Außenschutzplanke. Nach einigen Hundert Metern überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen.

Beide BMW-Insassen wurden verletzt und mussten in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht werden.

Der BMW hat nur noch Schrottwert. red/mst