Die Ermittlungen hierzu führt das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg.
Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.
Am gestrigen Donnerstag kam es zu weiteren 18 gemeldeten Versuchen, bei denen die Betroffenen den Betrug erkannten.
Die Kriminalpolizei warnt deshalb erneut eindringlich vor diesen Betrugsmaschen und bittet darum, älteren Angehörigen oder Nachbarn über folgende Warnhinweise aufzuklären:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern
legen Sie sofort auf.
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder über
Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen.
- Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld
oder Wertgegenständen fordern.
- Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Wenn Sie der Anrufer auffordert, die 110 zu wählen, um die
Richtigkeit des Anrufers zu verifizieren, dann beenden Sie das
Gespräch, legen den Hörer auf und rufen dann eigenständig bei
der Polizei an.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen.
- Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres
Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe (z.B.
Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).
- Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen
stehen soll (z.B. dem Telefonbuch), dann lassen Sie die Nummer
dort löschen.
- Sprechen Sie mit älteren Menschen in ihrem Bekanntenkreis /
Nachbarschaft über dieses Phänomen.
Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
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