Die Wetteraussichten in Franken sind wechselhaft. Das Wochenende startet mit hochsommerlichen Temperaturen, dann soll es heftig gewittern. 

Am Donnerstag (19. Mai) ist es tagsüber sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 26 Grad auf den Jurahöhen und 30 Grad in Nürnberg, berichtet der Wetterochs (Wetter-Experte Stefan Ochs). Der in Böen gelegentlich frische Wind dreht langsam von Südost auf Südwest. Am Donnerstagabend bilden sich Gewitter, die ganz schön heftig werden können. Da die Gewitter recht schnell von West nach Ost ziehen, sind Hagelschlag und Sturmböen wesentlich wahrscheinlicher, als extreme Niederschlagsmengen.

Freitagabend überquert uns eine Kaltfront: Heftige Windböen zu erwarten

Der Freitag (20. Mai) wird ein sonniger Tag. Die Temperaturen erreichen maximal 32 Grad. Tagsüber soll es trocken bleiben, ganz sind vereinzelte Gewitter aber nicht ausgeschlossen. Zunächst ist der Wind nur sehr schwach, bevor am Nachmittag eine zeitweise mäßige Brise aus Südwest aufkommt.

Am Freitagabend überquert uns eine Kaltfront. Aufgrund von starken Höhenwinden zieht die zugehörige Gewitterfront ungewöhnlich schnell von West nach Ost über uns hinweg. Die heftigen Windböen werden durch die große Zuggeschwindigkeit noch weiter verstärkt. Bei so einer Lage können in extremen Fällen Orkanböen auftreten und schwere Schäden verursachen. Vor den heftigen Gewittern warnt auch Wetter-Experte Dominik Jung.

Am Samstag (21. Mai) und Sonntag (22. Mai) verläuft das Wetter dann wieder in deutlich ruhigeren Bahnen. Es ist wolkig bis heiter und trocken bei maximal 23 Grad. Weht am Samstag noch ein in Böen frischer Nordwestwind, gibt es am Sonntag dann nur noch wenig Luftbewegung. In den Nächten kühlt es auf 15 bis 10 und der Nacht zum Sonntag lokal sogar bis auf 6 Grad ab.

Trend für Montag noch unklar: Regen oder Gewitter?

Am Montag (23. Mai) erfasst uns ein kräftiges Tief. Eventuell führt es kurzzeitig heiße Luft zu uns mit nachfolgenden Gewitter. Vielleicht ist es aber auch ganztägig wechselnd bewölkt mit Regenschauern. Genau kann man das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.