Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch weiterhin: Heute und in den kommenden Tagen wird es ungemütlich. Nach der drückenden Hitze am Wochenende und am Montag fegen immer wieder heftige Unwetter über Franken hinweg.

Auch in anderen Teilen Deutschlands hat der Sturm in der Nacht teilweise heftig gewütet.

Update vom 29.06.2021, 10.15 Uhr: Auch am Dienstag kommen Starkregen, Hagel und Sturmböen auf uns zu

Am heutigen Dienstag (29. Juni) ab 14 Uhr wird es wieder ungemütlich: Der DWD warnt in Franken vor teilweise heftigen Unwettern. Bis zirka 22 Uhr kann der Sturm andauern. Aus Südwesten ziehen laut DWD lokal schwere Gewitter mit heftigem Starkregen (zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit) auf, Sturmböen um 85 km/h (Bft. 9) sind möglich. Der Wetterdienst kündigt auch Hagel an (um 2 cm).

Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass sich eine nordostwärts ziehende Gewitterlinie formiere. Dann ist lokal extrem heftiger Starkregen (bis 60 l/qm in kurzer Zeit) möglich, außerdem orkanartige Böen um 115 km/h (Bft. 11) sowie Hagel bis 4 cm bzw. größere Hagelansammlungen. Am späten Abend schwächen sich die Unwetter ab.

In diesen Regionen ist das Unwetter-Potential laut DWD heute besonders hoch:

  • Stadt und Kreis Ansbach
  • Stadt und Kreis Fürth
  • Kreis Bad Kissingen
  • Stadt und Kreis Coburg
  • Stadt und Kreis Bayreuth
  • Kreis Rhön-Grabfeld 
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Haßberge
  • Kreis Roth
  • Stadt und Kreis Aschaffenburg
  • Kreis Lichtenfels
  • Stadt und Kreis Bamberg
  • Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis Miltenberg
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis Forchheim
  • Stadt und Kreis Würzburg
  • Stadt und Kreis Schweinfurt

Ursprüngliche Meldung vom 28. Juni: 

Auch nach dem Sommer-Wochenende wird es am heutigen Montag (28. Juni) zunächst nochmal ordentlich warm. Aber der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab Montagabend vor Unwettern in vielen Regionen Frankens. Die Meteorologen rechnen im Osten mit Temperaturen bis zu 33 Grad, im Westen mit 26 bis 30 Grad. Ab dem späten Abend ziehen von Südwesten Gewitter auf.

Laut den Experten vom DWD kann zusätzlich heftiger Starkregen (zwischen 25 und 40 l/qm in wenigen Stunden) auftreten. Auch bis zu 3 cm Hagel meldet der Wetterdienst. Örtlich sind Sturmböen mir einer Geschwindigkeit um die 100 km/h (Bft 10) möglich. In anderen Teilen Deutschland könnten sich laut Wetterexperte Dominik Jung sogar Tornados bilden.

Stadt und Landkreis Ansbach besonders betroffen

In Stadt und Landkreis Ansbach könnte es zu noch heftigeren Unwettern kommen: Bereits am Montagnachmittag könnte der Sommer hier ein Ende haben. Es entwickeln sich laut DWD zunächst vereinzelt, und ab dem Abend dann verbreitet Gewitter, heftiger Starkregen (um 40 l/qm) und örtlich sogar extrem heftiger Starkregen (bis 70 l/qm in kurzer Zeit). 

Zudem warnt der Wetterdienst vor Hagel (bis zu 5 cm) und schweren Sturmböen um die 100 km/h (Bft 10).  Örtlich bestehe ein erhöhtes Risiko für Orkanböen bis zu 120 km/h (Bft 12).

DWD warnt in Franken: Diese Regionen sind besonders betroffen

In diesen Regionen ist das Unwetter-Potential laut DWD heute besonders hoch:

  • Stadt und Kreis Ansbach
  • Stadt und Kreis Fürth
  • Kreis Bad Kissingen
  • Stadt und Kreis Coburg
  • Stadt und Kreis Bayreuth
  • Kreis Rhön-Grabfeld 
  • Kreis Main-Spessart
  • Kreis Haßberge
  • Kreis Roth
  • Stadt und Kreis Aschaffenburg
  • Kreis Lichtenfels
  • Stadt und Kreis Bamberg
  • Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
  • Kreis Erlangen-Höchstadt
  • Kreis Miltenberg
  • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
  • Kreis Nürnberger Land
  • Kreis Forchheim
  • Stadt und Kreis Würzburg
  • Stadt und Kreis Schweinfurt

Die Unwetter-Warnungen in den Städten und Landkreisen gelten laut Deutschem Wetterdienst voraussichtlich von Montagnachmittag (28. Juni, 15 Uhr) bzw. Montagabend (28. Juni, 21 Uhr) bis Dienstag (29. Juni) in den frühen Morgenstunden (zirka 4 Uhr). 

Meteorologe Dominik Jung: In Teilen Deutschlands sogar Tornados möglich

"Heute Nachmittag und besonders in der Nacht auf Dienstag kommt es im Westen, Südwesten und Süden zu heftigen Unwettern", teilt Wetter-Experte Dominik Jung mit. Dienstagnachmittag folge demnach dann bereits das nächste Unwetter im Süden: Dort könne es in Sachen Sturzfluten durch Starkregen noch heftiger als in der vergangenen Woche ablaufen. Dominik Jung warnt: "Dazu auch wieder Hagel und Sturmböen. Das volle Unwetterprogramm wird bis in die frühen Mittwochmorgenstunden geboten."

Sogar Tornados könnten sich in Teilen Deutschlands bilden: "Wir haben es vergangene Woche gesehen wie schnell sich ein Tornado bilden kann und schwere Schäden anrichten kann." So ein Tornado wie in Tschechien könnte sich laut Jung auch in Deutschland schneller bilden, als gedacht.