Die Wetterlage ändere sich am Samstag, 4. August, noch wenig, prognostiziert Ochs. Häufig scheine die Sonne und die Spitzentemperaturen lägen bei 35 bis 36 Grad. Achtung: Die Gewitterneigung nimmt zu. "Das heißt, es gibt nicht nur ein paar Hitzegewitterchen wie am Freitag, sondern auch größere "Brummer" mit Unwettergefahr", warnt der Experte. Der schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen, in Gewitternähe können Sturmböen auftreten.

Am Sonntag fließt mit schwachen Nordwinden trockene und weniger heiße Luft zu uns. Es ist sonnig und niederschlagsfrei. Maximal werden 31 Grad erreicht.


Zur Wochenmitte wird es wieder unerträglich


Am Montag scheint die Sonne praktisch ungestört (so gut wie keine Wolken), es bleibt allgemein niederschlagsfrei und die Temperaturen steigen auf 32 Grad. Der sehr schwache Wind weht aus Ost.
Von Dienstag bis Donnerstag steigert sich die Hitze noch einmal ins Unerträgliche. Maximal werden an allen drei Tagen 35 bis 38 Grad erreicht. Dabei können auch wieder einzelne Hitzegewitter entstehen.


Erlösende Kaltfront in Sicht


Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen meist nahe 20 Grad. Nur die Nacht zum Montag ist kühler mit Minima um 15 Grad. Das ist dann auch die Chance, die Wohnung vor der nächsten großen Hitze (leidlich) auskühlen zu lassen. Nächste Woche am Freitag soll dann die erlösende Kaltfront kommen und eine nachhaltige Abkühlung bringen. Das ist zu 80 Prozent sicher, so der "Wetterochs".

Wenn man die Anzahl der direkt aufeinanderfolgenden heißen Tage (mit jeweils über 30 Grad Celsius) als Kriterium für die Intensität einer Hitzewelle nimmt, dann könnte höchstens der Sonntag den neuen Rekord noch zu Fall bringen, denn da liegen die Prognosen nur knapp über 30 Grad. Falls auch der Sonntag 30,0 Grad erreicht, dann werden wir am Ende drei (Bamberg) bis vier (Nürnberg) Tage über den bisherigen Rekordwerten aus dem Jahr 2003 liegen.


Die größte jemals beobachtete Hitzewelle?


Vielleicht tröstet es ja den einen oder anderen, dass er sich nicht wegen irgendeiner Hitzewelle so elend fühlt, sondern wegen der größten jemals beobachteten.

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