Der Negativ-Trend hält an: In ganz Bayern ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Am Montag (31. Januar 2022) meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von fast 1385 für den Freistaat. Damit steht Bayern im Vergleich der Bundesländer hinter Berlin, Hamburg, Hessen und Bremen auf dem fünften Platz. Die bundesweite Inzidenz liegt bei rund 1177 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Bei den kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern lagen die Kreise Starnberg (2662) und Dachau (2586) am Montag auf Stelle zwei und drei im bundesweiten Vergleich. An der Spitze rangierte der Berliner Stadtteil Tempelhof-Schöneberg (2912).

Erstmals in Franken: Inzidenz in Nürnberg steigt über 2000

Die Städte Ingolstadt und Rosenheim haben ebenfalls eine Inzidenz von mehr als 2000 und auch in Franken wurde die Marke erstmals geknackt: Die Stadt Nürnberg verzeichnet am Montag eine Inzidenz von 2020,8. Die Stadt hatte damit aber bereits gerechnet. Das Gesundheitsamt hat in der vergangenen Woche den Meldeprozess umgestellt.

Grundsätzlich sind in Franken die Städte stärker von der Infektionswelle betroffen als ländlichere Gebiete. So folgen in der Statistik des RKI hinter dem fränkischen Spitzenreiter Nürnberg die Stadt Würzburg (1863,7), Fürth (1706,1) und Aschaffenburg (1620,1). Der Landkreis mit der höchsten Inzidenz in Franken ist der Kreis Würzburg mit einem Wert von 1615,9. Die mit Abstand niedrigste Inzidenz hat dagegen der Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Dort liegt der Wert bei 552,0.

Die steigenden Corona-Zahlen machen sich auch in den Krankenhäusern bemerkbar: Laut Divi-Intensivregister lagen auf bayerischen Intensivstationen am Montag 328 erwachsene Covid-Patienten - sechs mehr als am Vortag.

mit dpa