Die Wasserversorgung Wiesentgruppe trägt den gestiegenen Anforderungen der Gewässerökologie Rechnung und baut deshalb neben ihrem Stauwehr an der Sachsenmühle nun auch ein Umgehungsgewässer.

Für die meisten Forellen, Äschen oder Aale war bisher an der hohen Staumauer des Sachsenmühler Wehres Halt. Einer besseren Durchlässigkeit der Wiesent will der Wasserzweckverband nicht im Weg stehen, betonte deren Vorsitzender Gerhard Förster.

Rund 100.000 Euro teuer

Die Wiesentgruppe lässt sich die Baumaßnahme mit Natursteinen aus der Umgebung auch etwas kosten: Die Kosten sollen bei rund 100.000 Euro liegen.

Nach einer dreijährigen Planungsphase haben die Arbeiten Ende Oktober begonnen. Die örtlichen Gegebenheiten - dazu zählen schmale Grundstücke ohne die Möglichkeit, eine Bautrasse anzulegen - stellten die zuständige Firma vor erhebliche Herausforderung.

Viele Interessen

Dennoch ist es der Firma gelungen, die rund 64 Meter lange Fischtreppe noch vor Einbruch des Winters fertigzustellen.

"Der Zweckverband hofft, damit, den Belangen der Naturschützer, der Fischer und den Kanuten gerecht werden zu können", sagte Förster.