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Konzert

Wannbacher Posaunenchor spielte auch Leonard Cohen zu Ehren

Zu seindem dritten Konzert lud der Posaunenchor Wannbach ein. Auf dem Programm standen Werke zeitgenössischer Komponisten und "Hallelujah" von Cohen.
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Die 33 Bläser des Posaunenchors Wannbach brachten unter der Leitung von Katrin Wölfel ihre Zuhörer in Schwung. Foto: Franz Galster
Die 33 Bläser des Posaunenchors Wannbach brachten unter der Leitung von Katrin Wölfel ihre Zuhörer in Schwung. Foto: Franz Galster
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Unter großem Beifall zogen die Bläser des Posaunenchors Wannbach in die Johanniskirche ein. Anschließend begrüßte Dirigentin Katrin Wölfel die Zuhörer zum dritten Konzert des Posaunenchors und zeigte sich überwältigt vom großen Andrang.
Mit Frank Kohlmann übernahm sie abwechselnd die musikalische Leitung des Chors. Mit größter Motivation hatten sich die 33 Bläser vorbereitet und waren doch etwas aufgeregt, was sie sich während der Aufführung aber nicht anmerken ließen.
Auf dem Programm standen Werke zeitgenössischer Komponisten. Es war eine Darbietung mal besinnlicher, mal sehr lebendiger Stücke, eröffnet mit dem "Festive Trumpet Tune" von David German bis zum getragenen "The Lame Man" und zum "Bleib bei mir, Herr" von Raimund Schächer.


Stimmung mit Projekt BMB

Mit dem "Halleluja" erinnerte der Chor an den vor kurzem verstorbenen Leonard Cohen. Als ein Glücksgriff erwies sich das Engagement der Gruppe Projekt BMB aus Eggolsheim. Die jungen Musiker mit Kontrabass, Gitarre, Cajon, Geige oder Querflöte und ausgezeichneten Stimmen besuchen vorwiegend die gleiche Klasse des Fränkische-Schweiz-Gymnasiums in Ebermannstadt und haben sich vor rund zwei Jahren zusammengefunden. Ihre Idee war es, als Straßenmusiker aufzutreten. Mit Stücken wie "Little Lion Man" von Mumfort and "Sons" oder "Freedom" von Projekt BMB, selbstsicher und professionell vorgetragen, heimsten sie großen Beifall ein.


"Hier schlummern Talente"

Die Zweite Obfrau des Posaunenchors, Simone Kraft, nutzte die Gelegenheit, in lockerer Form für den "multifunktionalen Posaunenchor" zu werben. Man begrüße im Mai den Frühling und spiele Silvester zum Ende des Jahres, bei außergewöhnlichen Gottesdiensten und vielen weltlichen Anlässen. "Hier schlummern Talente, takt- und choreographiefest, hübsche Männer bei engagierten Proben, wir können uns wirklich weiterempfehlen", sagte sie humorvoll.
Es stehen neue Ausbildungskurse an, deshalb seien Interessenten willkommen. Katrin Wölfel dankte allen Mitwirkenden der Chorfamilie, die mit Hand anlegten. Nur so könne ein Gemeinschaftsprojekt funktionieren.


Ehrung langjähriger Musiker

Der Obmann des Dekanats Forchheim, Holger Nützel, war erschienen, um gegen Ende drei Mitglieder für 25 Jahre aktives Spielen mit Ehrenurkunden seitens des Verbandes evangelischer Posaunenchöre auszuzeichnen. Zu ihnen zählten Christian Müller, Simone Potter und Martin Kohlmann. Michael Herwehe ehrte Nützel für zehn Jahre aktives Blasen. Den Chorleitern dankte er für die gute Arbeit. Pfarrer Matthias Haag zeigte sich froh, dass es den Posaunenchor in Wannbach gibt.