"Das ist ein neuer und frischer Entwurf, der unsere Region nach außen trägt", sagte Forchheims Landrat Hermann Ulm (CSU) bei der Präsentation des neuen Designs und Logos der Tourismusregion Fränkische Schweiz. Ulm, der auch der Vorsitzende des Gebietsausschusses Fränkische Schweiz ist, zeigte sich angetan vom neuen Symbol: "Es zeigt die für die Region typischen Dolomitfelsen, eingebettet in unsere Hügel."

Und Sandra Schneider, Leiterin der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz ergänzte: "Wobei es ein weicher Übergang vom alten ins neue Logo ist." In den vergangenen 30 Jahren wurde die Burgruine Neideck gezeigt, jetzt ist es Tüchersfeld, ein anderes Wahrzeichen der Region. Es handelt sich hierbei um die Umsetzung mehrerer Vorschläge aus dem neuen Tourismuskonzept, das 61 Maßnahmen beinhaltet. Darunter eben die Aufforderung, Design, Logo und Broschüren für die Region zu überarbeiten.

"Das Logo zu finden ging eigentlich relativ schnell", berichtete Matthias Helldörfer, stellvertretender Leiter der Tourismuszentrale. Umfangreicher seien das Konzept dahinter, die Farbwelt oder die Schriften gewesen. Logo und Design sollten einprägsam und passend sein. Die Ausschreibung war an regionale Agenturen gegangen.

"Von sechs Agenturen bekamen wir zwölf Designentwürfe. Dann gingen die Diskussionen los", so Helldörfer - und zwei Entscheidungsrunden. Danach wurden die drei Top-Entwürfe dem Vorstand des Gebietsausschusses vorgestellt, wobei die Agentur Ideenmühle aus Eckental das Rennen machte. "Wir lieben die Fränkische Schweiz", betonte Sabine Spannagel von Ideenmühle und verriet, dass die Agentur mit diesem Design den Deutschen Agenturpreis in der Kategorie "Corporate Design" gewonnen hat.

Die Hauptfarbe des Logos ist rot, kann aber - je nach den Kategorien Erleben, Schmecken oder Wohlfühlen - in den Ausprägungen Blau, Ocker oder Grün eingesetzt werden. Im Internet ist das neue Logo bereits integriert, ebenso auf den Urkunden und Plakaten der Aktion "Scharfe Wochen" und dem neuen Wandertagestourenheft. Einige Broschüren sollen zukünftig auch zusammengefasst werden, sodass es nur noch neun verschiedene geben soll.

Außerdem soll es ein Partnerlogo geben. "Damit können die Gastronomie, aber auch Unternehmen die Region nach außen tragen und bekannt machen", erklärte Helldörfer. Die Fränkische Schweiz soll zu einer echten Marke werden.