Weil am Freitagabend ein Bayernliga-Spieler des SC Eltersdorf auf eine Niederlage seines Klubs beim TSV Aubstadt gewettet haben soll, ist der namentlich nicht bekannte Akteur vom Sportgericht des Baye-rischen Fußball-Verbands (BFV) auf Antrag des Verbandsanwalts mit sofortiger Wirkung bis zum Erlass eines Urteils vorläufig gesperrt worden.

Laut Rechts- und Verfahrensordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist es nämlich verboten, auf eigene Spiele zu wetten, ob auf Sieg oder Niederlage ist dabei unerheblich. Das grundsätzliche Problem bei Wetten durch direkt Involvierte: Es geht um Gewinnerzielungsabsichten mit Insiderwissen.
Wie der Verband in einer Pressemitteilung schreibt, habe es Hinweise eines privaten Wettanbieters gegeben, wonach der Beschuldigte einen dreistelligen Betrag auf eine Niederlage des SCE gesetzt habe.