Eine Gratwanderung stellt die stade Zeit alle Jahre wieder für Profisportler dar. Vor allem im Hallensport sind trotzdem Spiele angesetzt. Lebkuchen und Gänsebraten passen nicht wirklich in den strengen Trainingsplan. Oder doch? Corona sorgt heuer für eine zusätzliche Herausforderung, wie die bisher neun fränkischen Sportpromis berichteten.

Vitalij Aab ist die Hetzjagd zwischen den Jahren längst gewohnt, denn schon seit 1997 ist der im heutigen Kasachstan geborene Ex-Spieler der Nürnberg Ice Tigers Eishockey-Profi. Heuer ist der 41-jährige Angreifer am 23. und 26. Dezember mit den Höchstadt Alligators in der Oberliga Süd im Einsatz, am ersten Weihnachtstag ist Training. Mit dem zehnten Teil endet diese Serie heute.

"Viel Zeit zum Feiern ist bei diesem Programm natürlich nicht. Privat läuft es bei mir wie immer: Es gibt Ente oder Gans und dann werden die Geschenke ausgepackt. Corona verändert an diesem Weihnachtsfest nicht viel, ich bin zu Hause in Franken mit der Familie. Allerdings ist noch nicht sicher, ob meine Mutter kommen kann, denn sie wohnt 300 Kilometer entfernt.

Zwei Mal statt doppelt feiern

In Russland wird Weihnachten traditionell erst am 7. Januar gefeiert. Da an diesem Tag aber mein Sohn Geburtstag hat, steht an diesem Tag seine Party im Vordergrund und Heiligabend findet bei uns wie in Deutschland üblich am 24. Dezember statt. Plätzchen und Braten sind für mich an Weihnachten nicht tabu - weil sie für mich nie tabu sind (lacht)."