Diese Woche fliegt der Steilpass von Nico Schneider (SV Moggast) ins Seitenaus zu Patrick Lindenberger. Der Neuzugang des Fußball-Kreisligisten TSV Kirchehrenbach laboriert seit Saisonbeginn an einem Kreuzbandriss und muss bislang von der Seitenlinie aus zusehen. Noch arbeitet Lindenberger an seinem Comeback, doch hohe Ziele mit seinem TSV setzt er sich trotzdem schon.

Wer hat Sie angespielt?
Patrick Lindenberger: Angespielt wurde ich von Nico Schneider, den ich bereits seit der Schulzeit kenne und mit dem ich mich immer noch gut verstehe. Es freut mich für ihn, dass er sich in Moggast wohlfühlt und dort auf Torejagd geht. Auf dem Fußballfeld zeichnen ihn seine Schnelligkeit und vor allem sein Ehrgeiz aus.

Seit Ihrem Wechsel zum TSV im Sommer laborieren Sie an einer Langzeitverletzung. Wann greifen Sie wieder ein?
Als ich im Sommer vom Baiersdorfer SV zurück zu meinem Heimatverein gewechselt bin, hatte ich mir viel vorgenommen. Doch gleich nach dem ersten Testspiel habe ich mir das Kreuzband gerissen. Da das meine erste wirklich ernstzunehmende Verletzung war, ist das natürlich besonders bitter. Nach etlichen Behandlungen konnte ich in der Wintervorbereitung zumindest wieder mit dem Lauftraining beginnen. Ich kann noch keine Prognosen abgeben, wann ich wieder aktiv dabei sein kann. Aber ich arbeite hart an meinem Comeback.

Vergangenes Wochenende gab es bei der abstiegsgefährdeten SpVgg Uehlfeld ein 2:2. Nun versucht Ihre Mannschaft ihr Glück beim Tabellendritten aus Adelsdorf. Wie stehen dort die Chancen?
Adelsdorf hat eine junge, technisch versierte und spielstarke Truppe, die letztes Jahr unglücklich im Relegationsspiel den Aufstieg verpasst hat. Für mich ist der SCA klar eines der besten Teams der Liga. Trotzdem haben wir nach dem 1:2 im Hinspiel noch eine Rechnung mit ihnen offen.

Wie sieht Ihre Zielsetzung für die Rückrunde aus?
Wir wollen uns in der Liga etablieren und einfach guten, attraktiven Fußball spielen. Die Wintervorbereitung lief etwas beschwerlich, da wir aus beruflichen Gründen auf viele Spieler verzichten mussten. Zudem waren die Bodenverhältnisse im Winter teilweise miserabel. Aber dennoch bin ich sicher, dass wir unsere Ziele erreichen können. Mein persönliches Ziel ist es, wieder fit auf dem Platz zu stehen und irgendwann in die Bezirksliga aufzusteigen.

Wenn spielen Sie als nächstes an?
Als nächstes möchte ich meinen Leidensgenossen Stefan Mönius anlupfen. Er ist ein wirklich guter Kumpel von mir, den ich seit der Baiersdorfer Jugend kenne. Stefan hatte in der Vergangenheit mit zwei Kreuzbandrissen zu kämpfen, doch allmählich kommt er wieder in Fahrt und wird hoffentlich bald sein lang ersehntes Comeback für die Adelsdorfer geben.