Wenn Stephanie Pracht mit ihrer Geige auf der Bühne steht und das Konzert beginnt, scheint sie in diesem Moment an keinem anderen Ort der Welt sein zu wollen. Sie schwingt ihren Geigenbogen, hüpft wie wild im Takt und kann ihre Freude an der Musik nicht verbergen. Ihr Lächeln ist so ansteckend, dass den Zuschauern überhaupt nichts anderes übrig bleibt, als eifrig zu klatschen, zu tanzen und mitzusingen.
Auf der Bühne trägt die 25-Jährige den derben Künstlernamen "Johanna von der Vögelweide" und reiht sich damit in die ironischen Pseudonyme ihrer Bandkollegen ein. Ob "Prinz Hodenherz" oder "Sir Lanze flott" - die Mittelalterband Feuerschwanz aus dem Raum Erlangen spielt mit Ironie und derbem Humor.

Ein humorvoller Farbtupfer


Seit 2005 ist Stephanie Pracht, die aus Effeltrich stammt, mit dabei bei Feuerschwanz.