Mit einer gefühlvollen Melodie, gespielt von Aaron Dolan auf dem irischen Dudelsack, beginnt in der Hirtenbachhalle eine fesselnde musikalische Zeitreise durch das Irland der letzten 200 Jahre.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Es ist eine berührende Liebesgesichte zwischen Patrick und Kate, die die rund 600 Zuschauer miterleben dürfen; zum Teil unterlegt mit stimmungsvollen Bildern der grünen Insel und Live-Überblendungen der Tänzer auf der Bühne.

Der "Dance Master", nach dem die faszinierende Bühnenshow benannt wurde, geht zurück auf wandernde Tanzlehrer, die von Dorf zu Dorf gereist sind, um den jungen Menschen auf dem Land das Tanzen beizubringen.


Perfektion auf der Bühne

Dies zeigten die sechs Tänzerinnen und Tänzer in farbenfrohen, den historischen Trachten angelehnten Kostümen in Perfektion.
Mit dem gekonnten Wechsel zwischen melancholischen Balladen und mitreißenden Trinkliedern gelingt es der Truppe durch eine ausgefeilte Choreografie mit perfekt ausgeführten Clicks, die an Schnelligkeit kaum zu überbieten sind, das Publikum zu fesseln.

Bei den Steptanz-Darbietungen, egal ob einzeln, zu zweit, in der Gruppe, ob vorwärts, rückwärts oder im Sitzen hält es das Publikum nicht auf der Sitzen. Begeistert klatschen die Besucher mit. Und als Cian Farelli, Shane Moran und Aaron Dolan "The wild rover" anstimmen, singt das Publikum lautstark mit. Schließlich kennen sie dieses irische Volkslied, das mit dem Text "An der Nordseeküste" zum Faschingsschlager wurde. Fazit: Eine hervorragend inszenierte Show, die traditionelle Musik und moderne Unterhaltung perfekt verbunden und das Publikum restlos begeistert hat.