Das neue Schuljahr hat gerade erst begonnen, nun müssen bereits zwei Schulklassen für zwei Wochen in Quarantäne, eine dritte ist vorsorglich für morgen befreit. Zwei Geschwister, die unterschiedliche Klassen besuchen, haben am Donnerstag einen Bescheid über einen positiven Corona-Test erhalten. Die Schüler beider Klassen wurden im Anschluss daran nach Hause geschickt. Das Ergebnis des dritten Geschwisterkindes steht noch aus, auch diese Klasse befindet sich aus Vorsorge ebenfalls in Quarantäne. Das teilte Holger Strehl, Pressesprecher am Landratsamt Forchheim, am Donnerstagnachmittag auf Anfrage mit.

Die Familie der Schüler hatte sich nach der Rückkehr aus dem Urlaub freiwillig testen lassen, so Strehl. "Die Familie hat sich vorbildlich verhalten." Denn da der Urlaubsort zu diesem Zeitpunkt nicht zu einem Risikogebiet gehört hatte, mussten die Schüler auch nicht vorsorglich zum Schulbeginn in Quarantäne daheim bleiben, sagt der Pressesprecher.

Positiver Corona-Test nach Urlaub: Drei Klassen in Forchheim in Quarantäne

Insgesamt handele es sich um 57 Schüler zweier Klassen, die nun vorerst wieder von zu Hause aus unterrichtet werden müssen. In der dritten Klasse sind 25 betroffen, sagt Markus Denk, Hygienebeauftragter des EGF. "Die Mutter hat sofort die Schule informiert." Daraufhin habe man die Schüler der betroffenen Klassen umgehend nach Hause geschickt. Nun sollen die Lehrer kontaktiert werden, die in den vergangenen Tagen Unterricht in den jeweiligen Klassen gehabt haben. "Der Rest ist Sache vom Gesundheitsamt", so Denk.

Da alle Mitschüler der Infizierten Kontaktpersonen ersten Grades sind, werden sie in den kommenden Tagen alle ebenfalls getestet werden, sagt Pressesprecher Strehl über das weitere Vorgehen. "Die Testergebnisse werden vom Labor direkt an das Gesundheitsamt gemeldet. Dieses informiert dann die Schule und die Eltern. In diesem Fall waren die Eltern sehr vorbildlich und haben von sich aus auch sofort das Gesundheitsamt und die Schule informiert."