Großer Bahnhof herrschte in Elsenberg, als FW-Kreisrat Otto Simmerlein seinen 70. Geburtstag feierte. Der immer freundliche, volksnahe Jubilar bekleidet zahlreiche Ehrenämter, bringt sich in die Gemeinschaft seiner Gemeinde Pinzberg und des Landkreises Forchheim seit vielen Jahren ein.

1965 heiratete der gebürtige Oberehrenbacher seine Gunda, fand sein neues Zuhause in Elsenberg. Die Landwirtschaft hatte er gelernt, sie bildete immer seine Lebensgrundlage. Fast nebenbei brachte er es zum Metzgermeister, übte 25 Jahre die Fleischbeschau und 35 Jahre die des Besamungstechnikers aus. 1970 erwarb er noch das Brennrecht.

Dem umtriebigen Jubilar war das noch lange nicht genug. "Meine Frau ist voll geschäftsfähig", sagt er und lacht, wissend, dass sie ihm daheim in der Landwirtschaft immer verantwortlich den Rücken frei gehalten hat.
In Pinzberg gehört der Jubilar allen Vereinen und Organisationen an.
Selbstverständlich, dass alle gekommen sind, um zu gratulieren. Es wurde eine lange Nacht im Feuerwehrhaus von Elsenberg.

Dort waren sie eingeladen. Er ist einfach einer der ihren. Das gilt im besonderen Maße im öffentlichen Leben. 30 Jahre war Otto Simmerlein ununterbrochen ab 1978 Gemeinderat, davon 12 Jahre Dritter Bürgermeister. Dem Kreistag gehört er seit 1984 an, ist Dienstältester seiner Partei.

Die Enkelin ist jetzt dran

Enkelin Elisabeth steht auf der Liste für die Landtagswahlen der Freien Wähler. Otto Simmerlein sieht dies mit Stolz. Er hat eine charmante Nachfolgerin, die sich anschickt, in seine Fußstapfen zu treten. Simmerlein freut sich insgesamt über zwei Söhne und fünf Enkelkinder.

Zahllose Freunde, Vereinsvertreter und Amtsträger, unter ihnen stellvertretender Landrat Georg Lang (CSU), Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU) und sein Stellvertreter Peter Andexinger (Wählergruppe UB) sowie MdL Thorsten Glauber (FW) wünschten dem sympathischen Jubilar alles Gute. Die Jagdhornbläser sowie der Musikverein Pinzberg umrahmten das Ereignis feierlich.