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Neunkirchen am Brand
Hemmerlein-Gelände

Kreis Forchheim: Vier Bauabschnitte auf dem ehemaligen Betonwerk

"Wohnpark Neunkirchen am Brand" heißt das große Bauprojekt, das derzeit vorbereitet wird. 2023 sollen die ersten Wohnungen fertiggestellt sein.
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Noch stehen die Bauruinen auf dem Hemmerlein-Gelände. Foto:  inFranken.de
Noch stehen die Bauruinen auf dem Hemmerlein-Gelände. Foto: inFranken.de

Hinter dem Namen steht nichts anderes als die Neugestaltung des Hemmerlein-Geländes.

Der neue Bauträger, die BPD (Bouwfonds Property Development), einer der größten Gebäudeentwickler Europas, hat sich dem Bauausschuss vorgestellt. Vor allem haben die Vertreter des Unternehmens ein deutliches Signal gesendet: Sie werden an der vorgegebenen Bebauung festhalten. Auf dem 30  000 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen Betonwerks werden 87 Eigentumswohnungen und 63 Einfamilienhäuser entstehen.

Baubeginn für 54 Eigentumswohnungen soll im Juni, Juli nächsten Jahres sein. Im zweiten, dritten und vierten Bauabschnitt folgen dann weitere Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhaushälften. 2023 sollen die ersten Wohnungen und Häuser fertig sein.

Isek-Präsentation

Drei Stunden dauerte dann die Präsentation des Isek, des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, das von den den Planern Volker Salm, Markus Schäfer und Francesca Fall von der Firma PP-Consult dem Marktgemeinderat vorgestellt wurde.

Die Ist-Situation wurde zunächst genau unter die Lupe genommen. Welche Pfunde hat Neunkirchen, was soll unbedingt erhalten bleiben und wie ist es möglich, eine Marktgemeinde zum Wohlfühlen für alle zu gestalten? Vorhanden sind reine Wohnbebauung, Gewerbegebiet und Mischgebiete. Auch die sogenannten städtebaulichen Vertiefungsthemen wie die Scheune und die Friedhofstraße wurden untersucht und Vorschläge aufgezeigt. Und vor allem: Wie soll sich der Einzelhandel entwickeln?

Nun ist der Gemeinderat am Zug. Die Gemeinderäte dürfen sich überlegen, wie sich Neunkirchen weiterentwickeln soll. Diese Wunschvorstellungen werden dann diskutiert.

Die Fläche an der Mittelschule

Zur Weiterentwicklung gehört auch der Neubau der Grundschule. Der Gemeinderat entschied sich mit den Gegenstimmen der SPD für den alten Standort. Die Alternative wäre ein Gelände an der Mittelschule gewesen, das dem Markt gehört. Nun musste ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, was mit der Fläche an der Mittelschule passiert. Soll dort Gewerbegebiet, reines Wohngebiet oder ein Mischgebiet entstehen? Ein Teil des Geländes wird auf jeden Fall bebaut werden, das entschied der Gemeinderat einstimmig.

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