Die Firma Schotterwerk Bärnreuther-Deuerlein möchte eine Reifenwaschanlage bauen. "Diese Maßnahme ist ganz im Sinne der Stadt. Wir haben dann eine deutlich sauberere Kreisstraße", betonte der Gräfenberger Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla (SPD) im Stadtrat und erhielt Zustimmung von Matthias Striebich (Grüne).

"Dagegen habe ich keine Einwände. Wir sind froh, wenn sich die Verschmutzung seit 40 Jahren endlich verbessert. Die Frage ist, ob es für fünf bis zehn Jahre, bevor die Steine im Steinbruch zu Ende gehen, noch Sinn macht", fügte Striebich an. Dennoch befürworte er das Vorhaben.

Allerdings wollte er den Antrag zunächst zurückstellen lassen, da dieser Beschluss mit einer Grundstücksklärung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zusammenhänge. Das wurde abgelehnt, der Antrag für die Waschanlage befürwortet.

Für saubere Straßen im Winter wurde der Aufgabenbereich des Kommunalunternehmens KUG erweitert. Die Mitarbeiter kümmern sich dann auch um den Winterdienst und die Bewirtschaftung auf den öffentlichen Straßen und Plätzen, auch am Freibad.