Mit einem Arbeitseinsatz haben Mitglieder des Fördervereins die Öffnung des Freibades Streitberg im Mai vorbereitet.
Der Förderverein des Familienschwimmbades
Streitberg blickt optimistisch in die Zukunft. Die Generalsanierung des Freibades unterhalb der Neideck bleibt das Ziel von Verein und Gemeinde. Mit einem Arbeitseinsatz wurde die Öffnung für dieses Jahr vorbereitet. Zur neuen Vorsitzenden wurde Doris Kraus gewählt.
Der scheidende Vorsitzende Joachim Gebhardt, nun zum Kassierer gewählt, blickte in der Jahreshauptversammlung auf das aus Vereinssicht turbulente Jahr 2017 zurück. Das Landratsamt Forchheim hatte der Gemeinde zunächst die Eröffnung des Bades untersagt, weil verschiedene Auflagen erst eingehalten werden mussten.
Zusammen mit dem Verein wurden daraufhin als Übergangsmaßnahme eine Filteranlage eingebaut sowie verschiedene kleinere Änderungen - unter anderem Edelstahlgeländer an den Beckeneinstiegen - vorgenommen. Auch das aus der Ursprungszeit erhaltene Kinderplanschbecken musste verkleinert und mit Durchschreit-Duschen versehen werden, die vor dem Baden benutzt werden müssen. Wegen der kurzfristig vereinbarten Auflagen wurde das Bad erst im Juni eröffnet.
Komplettsanierung 2019
In diesem Jahr sind Gemeinde und Verein weiter mit dem Landratsamt im Gespräch, um die Wiedereröffnung im Mai zu garantieren. Wie Gebhardt betonte, sei dem Verein und der Gemeinde klar, dass dies nur Übergangslösungen seien. Ziel sei es, das Bad möglichst ab 2019 komplett zu sanieren. Kosten von 1,3 Millionen Euro stünden dann an.
Diese Summe sei nur mit einer höchstmöglichen staatlichen Förderung zu stemmen. Ziel des Vereins sei es, den ursprünglichen Charakter des Bades zu erhalten. Klar sei aber auch, dass das bisherige Becken nicht zu halten ist. Es muss durch ein Neues ersetzt werden, allerdings wieder aus gestrichenem Beton, um das Aussehen des Bades nicht zu verändern. Derzeit laufen die Vorplanungen für die Sanierung.
Gebhardt kündigte eine neue Seite im Internet für den Verein an. Falls dieses Jahr kurzfristig neue Investitionen im Bad nötig sind, werde der Verein der Gemeinde finanziell helfen.
Bei den Wahlen stellte Joachim Gebhardt sein Amt zur Verfügung. Er arbeitet weiter für den Verein als Kassierer, weil Christine Förtschlanger ihr Amt aufgab. Doris Kraus ist neue Vorsitzende, Christin Kellner ihre Stellvertreterin. Georg Körfgen ist weiterhin für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Gutes Zeichen für den Verein: Kurz nach der Versammlung traf sich die Rekordzahl von mehr als 20 Helfern im Bad, um den Winterschmutz zu entfernen und Rasen und Wege zu säubern. Der Bauhof der Gemeinde übernimmt wieder die weiteren Arbeiten wie das jährlich notwendige Streichen des Beckens. Falls das Landratsamt zustimmt, kann das Freibad 2018 wieder wie gewohnt öffnen.