Die Anfänge des Osterbrunnenschmückens in Weißenohe gehen auf das Ende der 70er-Jahre zurück. Damals hat sich eine ansehnliche Gruppe von Weißenohern in dem Gartenbauverein zusammenschlossen. Schnell hat sich der neue Verein mit BlumenschmuckWettbewerben auf sich aufmerksam gemacht.
Die fleißigen Hände von Uta Schuhmann, Kunigunde Wörner, Edmund Trulley und Otmar Kilgenstein und noch einigen anderen waren es, die das alte Anwesen von Kuni Schneider wieder herrichteten. Eine Wasserstelle war vorhanden und es war wohl ein Leichtes, einen Trog zu beschaffen, der noch heute an dieser Stelle steht. Geld war dagegen nicht im Überfluss vorhanden. Deshalb legten die Weißenoher selbst Hand an, und begann 1982, diesen "Brunnen" an Ostern zu schmücken.

Anziehungspunkt für Wanderer

Diesen Brauch setzten später die Mitglieder des Heimat- und Touristenvereins Weißenohe "Edelweiß" e.V. fort, und gestalteten den Brunnen in einer völlig neuen Dimension.
Fritz Stadler erwies sich als guter Baumeister und baute eine Krone rund um den Brunnen. Die Frauen und Männer der ersten Stunde waren im Jahre 1984 Therese Kampfer, Annelore Schmidbauer, Elisabeth Eh, Inge Braun, Kunigunde Wörner, Gunda Stadler, Babette Händl, Helma Pachlen, Rudi Kampfer, Fritz Stadler, Waltraud Seitz und Rosemarie Sassik.
Am Dorfplatz war dieser Brunnen fortan ein Anziehungspunkt für Wanderer und Touristen. Jährlich bemalten die Weißenoher gut 500 Eier neu. Mit immer wieder neuen Farbkombinationen und Motiven.
Die Krone am Weißenoher Osterbrunnen wurde von den Bewohnern derweil mit Girlanden aus Fichtenzweigen und Buchs und zirka 3000 Eiern geschmückt.