Wie kann man nur nach Forchheim ziehen? Diese Frage hatte sich die gebürtige Frankfurterin Ulrike Schreyer 1992 oft anhören müssen. "Weil es billiger war", kam sie damals von Erlangen nach Forchheim und richtete sich mit ihrer Familie im Stadtosten ein. Und noch vor drei Jahren war die Mutter von vier Kindern davon ausgegangen, dass ihr Haus in der Schlesierstraße auch ihr Alterssitz werden würde. Bis sie in der Zeitung von dem neuen Baugebiet las, das am Hallenbad-Gelände geplant war.

Die 48-Jährige fragte beim Bauamt nach. Damals stand noch nicht mal der Bauträger fest. Heute steht Ulrike Schreyer vor ihrem strahlend weißen Haus in der Merowinger Straße 10a und kann es noch nicht so recht fassen, dass sie hier im Mai mit zwei ihrer Kinder einziehen wird.