Das kürzlich erst frisch vermählte junge Ehepaar Julia und Andreas Redel aus dem Pottensteiner Ortsteil Trägweis ist das neue Gößweinsteiner Faschingsprinzenpaar. Sie tragen die Adelsamen Julia von der Baptist Burg und Andi von der Bernerlas Burg. Mit den Insignien der Macht wie Zepter und Krone wurden sie am Samstagabend traditionell im Café Greif von Bürgermeister Hanngörg Zimmermann und dessen Gattin Iris zu en neuen Regenten des Narrenkübels gekürt.


Macht mimt Lang

Für die 24-jährige Bäckereifachverkäuferin Julia Redel war es ein Traum, Faschingsprinzessin zu werden. Sie tanzt seit Jahren in der Prinzengarde mit. Ehemann Andreas musste sie überreden. Er gesteht, bislang ein Faschingsmuffel gewesen zu sein. Der neue Faschingsprinz stammt aus Stadelhofen und ist von Beruf Industriemechaniker. Vor der Inthronisation des neuen Prinzenpaares stürmten die Narren wieder das Rathaus um die Macht für die fünfte Jahreszeit an sich zu reißen. Faschingsehrenpräsident Franz Macht mimte dabei Ex-Bürgermeister Georg Lang, Narrenübel-Chef Bernhard Bauernschmitt Bürgermeister Hanngörg Zimmermann und Präsident Stephan Dresel Pottensteins Bürgermeister Stefan Frühbeißer welcher Asyl in Gößweinstein beantragte und das Gemeinschaftsrohr für den Anschluss der Tüchersfelder Wasserversorgung an die Wiesentgruppe mitgebracht hatte. Aus der Jugendherberge wird kein Altersheim, sondern ein Flüchtlingswohnheim und ins Hallenbad kommen auch Flüchtlinge rein. Dann kamen auch schon gleich die ersten Flüchtlinge auf dem Rathausvorplatz an. Der erste war Masud Raftschani aus Afghanistan, dem Bürgermeistermime "Bernie" gleich mal die Fingerabdrücke abnahm.
Der nächste Asylbewerber kam aus Pakistan und da alle Pakistani halbe Mathematiker sind, sollte er bei nicht bekannter Leitungslänge den Anschlusspreis der Wasserversorgung Tüchersfeld an die Wiesentgruppe ausrechnen. Dies ging aber nicht, da der Bierverbrauch des Wasserwarts noch ein unbekannter Kostenfaktor ist.
Als nächster kam ein syrischer Arzt. Der durfte auch bleiben, weil man Ärzte immer gebrauchen kann, so Dr. "Machtnix". Und plötzlich erschrak der Bernie, weil ein "Neger" aus Somalia vor ihm stand. Die Kritik kam prompt, weil man Neger nicht mehr sagen dürfe. Nur noch zum Roberto Blanco.


Frühbeißer begehrt Asyl

Als letzter begehrte auch noch Pottensteins Bürgermeister Stefan Frühbeißer in Gößweinstein Asyl, weil der Baier und Köppel zuerst in Creußen baut, das Golfhotel nicht nach Pottenstein sondern nach Waischenfeld kommt, Dr. Macht nach Betzenstein auswandert und der Aldi nach Gößweinstein zieht. Und in Tüchersfeld ihm auch noch die Karin Wolf-Helldörfer wegen der Wasserversorgung auf die Pelle gerückt ist. Da haben die "Esel" dann gesagt, dass er auch gleich mit nach Gößweinstein gehen könne. Und deshalb hatte der Frühbeißer gleich sein Anschlussrohr für seine Wasserleitung mitgebracht das er seinem Gößweinsteiner Kollegen "Hanni" übergab.