Stephen Sommer aus dem englischen Franham-Surrey hat jetzt eine Europareise auf den Spuren seines Urgroßvaters Ignaz Bing unternommen. Letzterer ist niemand anderes als der Entdecker der nach ihm benannten Binghöhle in Streitberg.

Natürlich führte der Trip des Urenkels auch in den Luftkurort in der Fränkischen Schweiz. Hier wandelte er unter der fachkundigen Führung von Doris Raabs das erste Mal durch die Gänge der weltbekannten Tropfsteinhöhle, deren Schätze bis zum Forscherdrang des Ignaz Bing unter einer Bergkuppe im Verborgenen lagen.

Pionier in Sachen Modellbau

Der Gast aus England wusste auch viel über die Spielzeuggeschichte des Fabrikanten Bing, der in seiner Metallwarenfabrik in Nürnberg Blechspielwaren fertigte.

So war seine zweite Station im Markt Wiesenttal das Modellbahn-Museum von Dieter Häntzschel in Muggendorf.
Hier fanden Stephan Sommer und seine Begleiterin eine ganze Vitrinenwand voller Nostalgie mit Original-Eisenbahnmodellen aus der Fabrik des großen Pioniers vor.

Wiesenttals Bürgermeister, Helmut Taut (FWW) bat den Gast von der Insel anschließend um einen Eintrag ins Gästebuch des Markts Wiesenttal. Sommer war beeindruckt vom freundlichen Empfang an den früheren Wirkungsstätten seines berühmten Vorfahren.