Jüngst wurde sie in der Muggendorfer Laurentiuskirche verabschiedet. Der Dekan und Pfarrer von Muggendorf, Günther Werner, dankte der scheidenden Theologin für den Dienst in Liebe an den Menschen. "Die Früchte deines Wirkens werden in vielen Bereichen in der Kirchengemeinde sichtbar bleiben", lobte der Geistliche. Susanne Parche fand ihre Begleitung der Gemeindeglieder als einen Auftrag zwischen Trümmern und Jubel. "Man darf jedoch über den Trümmern das Jubeln nicht vergessen, denn mit diesem kommt Gott in unser Leben."

Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Wolfgang Streit, eröffnete einen Stehempfang im Dekanatszentrum mit dem Dank an die Pfarrerin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Laiengremium.
Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut erlebte Susanne Parche als ein lebendiges Glied in der Gemeinde: "Sie kam nicht, um hier zu wohnen, sondern um Freud und Leid mit den Menschen zu teilen."

Viel Lob für die Theologin

Ein Kirchenbesucher brachte seine Anerkennung typisch fränkisch auf den Punkt: "Die is gut und singa kanns a." Sie habe viele Worte wirken lassen, die in Erinnerung bleiben "und ist eine von Gottes Gnade durchdrungene Pfarrerin", fasste Pater Flavian aus Gößweinstein seine Abschiedsworte zusammen. "Ja, wir sind traurig, sie hat das Pfarrkapitel bereichert", bekannte der Senior des evangelischen Dekanates Forchheim, Enno Weidt. Susanne Parche sei für die Kollegen ein herber Verlust. "Nicht die Zahl der Jahre zählt, sondern wie diese Zeit gelebt wurde." Wie von Dekan Günther Werner zu erfahren war, ist die halbe Pfarrstelle in Muggendorf für eine Wiederbesetzung offen.