Warntag 2026: Sirenen heulen bald im Kreis Forchheim

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Am Warntag 2026 werden im Kreis Forchheim Sirenen getestet. Bürger sollen sich mit Warnsystemen vertraut machen.

Der Schutz der Bevölkerung gehört zu den zentralen Aufgaben des Staates. Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist es, Menschen rechtzeitig vor Gefahren zu warnen. Frühzeitige Warnungen tragen dazu bei, Leben zu retten und Schäden so gering wie möglich zu halten.

Ablauf des Warntages

Um 11:00 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zentral eine Probewarnung der höchsten Warnstufe über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) aus. Über das System werden zahlreiche angeschlossene Warnkanäle angesteuert. Dazu gehören unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA sowie der Mobilfunkdienst Cell Broadcast. Parallel dazu können die Länder und Kommunen ihre regionalen Warnmittel erproben. Hierzu zählen insbesondere die örtlichen Sirenen. Im Landkreis Forchheim werden auch in diesem Jahr zahlreiche bereits modernisierte Sirenen für den Warntag genutzt. Voraussetzung dafür ist die erfolgte Umstellung der Steuereinheiten durch die Kommunen auf die digitale Alarmierung.

Der einminütige auf- und abschwellende Heulton zur Warnung der Bevölkerung ertönt nach bisherigem Stand in den Gemeinden Dormitz, Ebermannstadt, Effeltrich, Eggolsheim, Gößweinstein, Hallerndorf, Heroldsbach, Hetzles, Hiltpoltstein, Igensdorf, Kirchehrenbach, Kleinsendelbach, Kunreuth, Langensendelbach, Leutenbach, Neunkirchen am Brand, Obertrubach, Poxdorf, Pretzfeld, Unterleinleiter, Weilersbach, Weißenohe, Wiesenthau und Wiesenttal. Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Das BBK löst diese ebenfalls zentral über das Modulare Warnsystem aus. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wird die Entwarnung 2026 auch über Cell Broadcast übertragen. Soweit technisch möglich, soll zeitgleich auch über die örtlichen Sirenen entwarnt werden.

Aufruf an die Bevölkerung

"Wir empfehlen allen Bürgerinnen und Bürgern, den Warntag bewusst wahrzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten und Warnsignalen vertraut zu machen. Der Warntag dient nicht nur der technischen Erprobung der vorhandenen Systeme. Er soll gleichzeitig dafür sensibilisieren, wie Warnungen im Ernstfall verbreitet werden und wie wichtig es ist, diese wahrzunehmen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu beachten" so Landrat Hanngörg Zimmermann. Je mehr Menschen über Gefahren, Vorsorgemaßnahmen und richtiges Verhalten im Ernstfall informiert sind, desto widerstandsfähiger kann unsere Gesellschaft in Krisensituationen reagieren.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Stefan Sauer/dpa