Folgenschwere Funken: Schleifmaschine löst Brand an Nachbarhaus aus

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Hiltpolitstein: Schleifmaschine löst Brand an Nachbarhaus aus
Funken von Winkelschleifern können bis zu zehn Meter weit springen. (Symbolbild)
Winkelschleifer, Flex
neelam279/Pixabay

35 Feuerwehrleute waren in Hiltpoltstein gefragt. Arbeiten mit einem Winkelschleifer endeten in einem Brand.

Am Mittwoch, 12. August 2026, arbeitete ein 73-Jähriger in Hiltpoltstein in seiner Garage mit einem Winkelschleifer. Dabei entstanden Funken, die die trockene Wiese des Hauses gegenüber in Brand setzten, berichtet die Polizeiinspektion Ebermannstadt.

Das Feuer griff auch auf das angrenzende Wohnhaus über, beschädigte dort jedoch nur eine Jalousie. Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte den Brand rechtzeitig und informierte sofort die Feuerwehr.

Vorsicht vor Funkenflug: Winkelschleifer löst in Hiltpoltstein Feuerwehreinsatz aus

Die Einsatzkräfte aus der Umgebung waren mit 35 Kräften im Einsatz. Durch ihr schnelles Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 2000 Euro. Eine Schweizer Beratungsstelle für Brandverhütung geht auf ihrer Webseite auf die Gefahren von Winkelschleifern ein.

"Beim Schweißen wie auch bei Arbeiten mit dem Winkelschleifer entstehen Funken und Metallperlen. Diese weisen Temperaturen von weit über 1000 Grad auf und können bis zu zehn Meter weit wegspringen. Und dies in allen Richtungen", heißt es hier. Nutzer sollten daher je nach Art der Arbeit einen großen Sicherheitsabstand einrechnen. Seit Wochen warnen Behörden vor der Brandgefahr. Eine Region in Franken ist von der Trockenheit besonders betroffen.

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