Wenn am 22. Juli das erste Fass Festbier vom neuen Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) angestochen wird, beginnt in Forchheim quasi die fünfte Jahreszeit: das Annafest.

Auf den Bierkellern mit sechs Musikbühnen wird elf Tage und Nächte lang gefeiert. Dafür stehen den Besuchern rund 30.000 Sitzplätze zur Verfügung. Eventuell könnte es in diesem Jahr nicht nur 23, sondern 24 Bierkeller geben. Uli Raab, bekannt als "King Alladooch" hat auf der Facebook-Seite des Annafests schon von 24 Kellern geschrieben. "Ich denke, da wird es noch einen Ausschank geben", erklärt Raab auf Nachfrage, "ganz spruchreif ist das aber noch nicht." Deshalb habe er auch auf der offiziellen Alladooch Annafest-Seite noch nichts dazu geschrieben. Ansonsten wisse er von keinen weiteren Änderungen, die anstehen könnten.


Erstes Fass für Uwe Kirschstein

Für Uwe Kirschstein wird der 22. Juli sicher ein aufregender Tag. Zum ersten Mal wird er ein Annafest-Fass anstechen. Dann sind nicht nur viele durstige Gesichter auf ihn gerichtet, sondern auch viele interessierte Forchheimer wollen dann wissen, wie viele Schläge der neue Rathauschef braucht, bis er sagen kann, dass "o'gstochn is".

"Bisher habe ich mir da wenige Gedanken gemacht", sagt Uwe Kirschstein, "aber das werde ich vorher schon nochmal üben müssen." Er habe zwar im privaten Rahmen schon einmal ein Fass angestochen, aber das sei eine andere Dimension gewesen. Dass er den Anstich selbst macht, steht für ihn aber außer Frage.

Bis es aber soweit ist, hat Sigrid Mauser vom Ordnungsamt der Stadt Forchheim alle Hände voll zu tun. "Alle Stellplätze sind bereits vergeben und genehmigt", erklärt Mauser, "das ist alles schon seit Dezember durch." Die Bewerbungen für das Annafest 2017 müssen bis spätestens 30. September bei der Stadt Forchheim eingegangen sein.


Routine im Vorfeld

Die intensiveren Vorbereitungen für das Annafest 2016 beginnen im Mai. "Die Försterei, der Bauhof und die Stadtwerke kriegen dann ihre Aufträge", sagt Sigrid Mauser, "das meiste ist aber Routine."

Die Dinge, die nicht geplant werden können, seien hingegen besonders spannend, da dann kurz vor Festbeginn einiges spontan gemacht werden muss - eben außerhalb der Routine. "Dann muss schnell eine Lösung gefunden werden", sagt Mauser. Auch der Annafest-Umzug wird dann demnächst geplant.

Auch in anderen Bereichen laufen bereits die Vorbereitungen. So haben einige Musikpodien bereits ihr Programm oder zumindest Teile davon veröffentlicht. Die aktuell bekannten Konzert-Termine finden sich auf annafest.infranken.de.


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