Aus Unterfranken kamen die ersten Gäste, die Forchheims neueste Attraktion, das Adventure-Golf im neuen Golfpark von Uli Pechtold an der Friedrich-Ludwig-Jahns-Straße ausprobierten. Während Planer Bodo Korczynski, der für das Unternehmen "Tour Green" solche Anlagen in ganz Europa errichtet, einen letzten kritischen Blick auf die Anlagen warf, holten sich die ersten Gäste die bunten Bälle und ihre Schläger ab.
Wie beim Minigolf ist die Anzahl der "Par" Schläge vorgegeben. Zudem sind der Schwierigkeitsgrad und die exakte Länge der Bahn vermerkt.
Gespielt wird auf unterschiedlichen Kunstrasen-Belägen. "Abschlagen, einlochen, Spaß haben", formuliert Josef Zeitler, der zusammen mit Uli Pechtold die Anlage betreibt das Ziel des neuen Freizeit-Erlebnisses, dessen offizielle Einweihung ernst nach dem Annafest stattfinden soll.
Aber schon jetzt können sich die Gäste der Herausforderung stellen und den Minigolf-Ball durch die Golfbahnen, die im Maßstab 1: 10 nachgebaut sind, zu bugsieren.
"Man braucht definitiv mehr Gefühl als beim Minigolf bekennt Paul von der Würzburger Gruppe, deren Betriebsausflug sie nach Forchheim geführt hat. Kollegin Christine bekennt: "Man muss sich erst an den Bodenbelag gewöhnen und herausfinden, wie stark man schlagen darf." "Aber es ist eine Riesengaudi", sind sich die Gäste einig.
Die Anlage ist einmalig, betont auch Planer Korczinski. So gibt es das laufende Wasserrad, durch das der Ball auf Bahn neun gespielt werden muss nur ein einzigen Mal auf der Welt. Alleinstellungscharakter hat auch die zweigeteilte Bahn zwei, die aus einer Bowling-Bahn besteht, aus der der Ball auf ein Fußballfeld fällt. Hinzu kommt, dass der Spieler mit Soundeffekten belohnt wird, wenn er eine Bahn geschafft hat. Abwechslung Spannung und Vergnügen sind garantiert.