Das Frühjahr beginnt am Dienstag. Das jedoch vorerst nur auf dem Papier: am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang. Die Realität sieht aktuell anders aus. Die nächsten Tage bringen in Franken ungemütliches, nasskaltes Wetter mit einem Mix aus Regen und Schnee. Das berichtet Wetterexperte Stefan Ochs.

Am Montagvormittag erreicht Franken von Südosten her ein Tiefdruckgebiet. Die Temperaturen sinken am Nachmittag auf den Gefrierpunkt, aus Regen wird teilweise Schnee. Der Deutsche Wetterdienst warnt dazu am Montag vor allem für das östliche Oberfranken vor starken Sturmböen aus dem Osten mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 80 km/h. In der Nacht zum Dienstag schneit es bei -1 Grad zeitweise weiter. In der Fränkischen Schweiz und dem Fränkischen Seenland werden bis zu zehn Zentimeter, in der Hersbrucker Schweiz sogar bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet. In den tiefen Lagen von Bamberg bis Nürnberg hingegen bleibt die weiße Pracht wohl nicht liegen.

Am Dienstag ist es tagsüber meist stark bewölkt, die Temperaturen steigen auf 2 Grad. Oberhalb von 400 m herrscht weiter Dauerfrost. Zeitweise fällt bei leichtem Westwind auch noch Schnee. In der Nacht zum Mittwoch bleiben die Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt, der Schnee geht in Regen über. Am Mittwoch regnet es weiter, mit 4 Grad wird es etwas wärmer. Unbeständig bleibt das Wetter auch im weiteren Wochenverlauf. Auch für das Wochenende sind Niederschläge gemeldet, die teils als Regen und teils als Schnee fallen werden.