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Adelsdorf
Vergleich

Vorlese-Siegerin freut sich auf Zauberfeen

An der Adelsdorfer Grundschule wurden die Teilnehmer am Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs ermittelt.
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Die Adelsdorfer Grundschüler traten in den Wettstreit darum, wer am besten vorlesen kann. Foto: Johanna Blum
Die Adelsdorfer Grundschüler traten in den Wettstreit darum, wer am besten vorlesen kann. Foto: Johanna Blum
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Mit einem Lesewettbewerb wurde das neue Bücherzimmer in der Grundschule Adelsdorf eingeweiht. In der Grundschule Adelsdorf werden schon seit Jahren in den Klassen 2 bis 4 die besten Leser gekürt. "Wie könnte der Raum würdiger eingeweiht werden als durch den Vorlesewettbewerb?", betonte Schulleiterin Sieglind Gröger stolz.

Insgesamt waren es zwei Kinder aus den zweiten Klassen und je drei Kinder aus der dritten und vierten Jahrgangsstufe, die an diesem Mittwoch im Vorlesewettstreit gegeneinander antraten. Die Kinder der zweiten und dritten Klassen lesen in ihrer Jahrgangsstufe aus einem selbstgewählten Buch vor, wobei die Mitschüler und die Lehrer die strenge Jury bilden.
Die drei Klassensieger der vierten Klassen wurden von einer Jury beurteilt, die aus Schulleiterin Sieglinde Gröger, Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) und der Literaturwissenschaftlerin Kerstin Blum bestand.

Ermutigung gegen die Nervosität

Um die Atmosphäre etwas zu lockern, ermutigte der Bürgermeister zu Beginn die leicht nervösen kleinen Leseratten und die Zuhörer. "Dieser Raum ist wirklich sehr schön geworden", lobte er. "So richtig einladend, sich irgendwohin zu setzen und genussvoll zu schmökern oder, wie heute, gute Geschichten zu hören."
Finja Frenzel, Jessica Lamich und Jonas Kaul traten gegeneinander an. Jeder durfte je drei Minuten lang aus seinem Lieblingsbuch vorlesen und anschließend hieß es ebenfalls drei Minuten lang einen unbekannten Text möglichst gut vorzulesen. Mitschüler und Lehrkräfte aus den drei Klassen fieberten als Publikum mit und jeder hoffte auf den Sieg seines Favoriten.

Der Jury, die sich nach dem Lesewettstreit kurz zur Beratung zurückgezogen hatte, fiel die Entscheidung sichtlich schwer. Die Juroren sprachen allen drei Kandidaten großes Lob aus, dass sie sich getraut hatten vor so einem Publikum zu lesen. "Ihr wart ja schon Klassensieger und eigentlich seid ihr alle Sieger", tröstete Gröger Finja und Jonas, die den zweiten und dritten Platz belegten.

Büchergutschein als Belohnung

Als Lohn für die großartige Leseleistung überreichte Marketingadministratorin Kerstin Blum der besten Leserin Jessica im Namen von Bücher Schmidt einen Büchergutschein im Wert von 20 Euro und zur Stärkung nach dem aufregenden Wettbewerb eine Tüte mit Bonbons und Fruchtsaftbären ihres Arbeitsgebers. Die Firma Soldan hatte durch eine Spende maßgeblich zur Realisierung des Lesezimmers beigetragen.
"Ich fühl mich ganz super und bin ein bisschen stolz, dass ich gewonnen habe", verriet Jessica am Schluss. Sie hat ganz viel geübt und Oma, Opa, die Eltern und die Schwester kannten den Text schon fast auswendig - und waren die besten Kritiker. Jeden Tag liest Jessica.

"Ich setze mich viel lieber mit einem Buch hin, als dass ich fernsehe", erklärte sie und strahlt. Mit dem Büchergutschein holt sie sich den Sonderband "Die fabelhaften Zauberfeen".

Luftballonwettbewerb

Nach dem Ende des Lesewettbewerbs trafen sich alle Schüler auf dem Pausenhof, wo sie auf Kommando bunte Ballons mit Name, Anschrift und Titel ihres Lieblingsbuches versehen in den Himmel schickten.
Die Besten aller Klassen nehmen am 3. März an der Landkreisausscheidung in Aurachtal teil.
"Bei der nächsten Schülerversammlung bekommen natürlich alle unsere Wettbewerbsteilnehmer ein kleines Geschenk und eine Urkunde", sagte Konrektorin Rosmarie Wagner.

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