Jedes Jahr findet im Wechsel eine Sprachwoche zwischen Deutschen und Franzosen statt - einmal in Herzogenaurach, einmal in der Partnerstadt Sainte Luce. Und das seit mehr als zehn Jahren. Zurzeit ist wieder Franken an der Reihe, wo die Gäste am Montag von Bürgermeister German Hacker offiziell im Rathaus empfangen wurden.

Von Samstag bis Samstag dauert der Aufenthalt, bei dem sich natürlich alles um die Vertiefung der Sprachkenntnisse dreht. Vormittags sitzen die Teilnehmer im Unterricht, der bei Barbara Harig in der VHS in der Badgasse stattfindet.

Die Volkshochschule ist es auch, die gemeinsam mit der Stadt Träger des Angebotes ist, dessen Ablauf vom Herzogenauracher Freundeskreis Sainte Luce organisiert wird. Vonseiten des 1990 gegründeten Vereins zeichnen Vera Gies und Vorsitzende Christa Nitschke verantwortlich. Sie besorgen die Aufenthalte in den Gastfamilien und kümmern sich um das Nachmittagsprogramm. Dieses sieht heute beispielsweise einen Ausflug in das Freilandmuseum nach Bad Windsheim vor.

Ein Nachmittag gilt dem Aufenthalt in Herzogenauracher Familien. Da kann dann nach dem Pauken auf der Schulbank das Erlernte gleich im Alltag vertieft werden, sagt Christa Nitschke.

Dieses Jahr sind nur fünf Interessierte nach Herzogenaurach geflogen, was den Austausch aber umso intensiver mache. An Pfingsten wird wieder eine viel größere Gruppe in die Partnerstadt fahren. 52 Personen besuchen die französischen Freunde. Im Sommer werden zwei Jugendliche erwartet, die in der Stadtgärtnerei ein Praktikum machen wollen. Hierfür werden noch Herzogenauracher Gasteltern gesucht, teilt die Vorsitzende mit.