Jacke war das erste Wort, das Tulu (Name von der Redaktion geändert) gelernt hat. Kein Wunder angesichts der aktuellen Temperaturen in Deutschland. Aus seiner Heimat Äthiopien ist der 45-Jährige schließlich eher heißes Klima gewohnt.

Seit sieben Monaten lebt er nun in Deutschland. Geflohen ist er allein ohne Hab und Gut. In der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge am Lappacher Weg in Höchstadt wohnt er nun mit einigen Landsleuten zusammen. Ohne Kontakt nach außen und vor allem ohne Sprachkenntnisse fühle er sich in der Stadt dennoch ein wenig verloren, sagt er. Seit zwei Monaten nimmt er deshalb am Deutschkurs teil, den insgesamt sechs Ehrenamtliche einmal wöchentlich im Christustreff der Stadtmission anbieten.


Passend zur Jahreszeit

Die Ehrenamtlichen, das sind die Mitglieder des Vereins "Helfende Hände Höchstadt", der im