Die Gemeinderäte aus dem Aurachtal befassten sich in ihrer jüngsten Sitzung mit der geforderten Aufstellung eines Bushäuschens bzw. eines Unterstandes für die Schulkinder im Bereich der Königsstraße zur Einmündung in die Schulstraße. Der Gemeinderat faste hierzu auch einen Beschluss. So wurde die Verwaltung damit beauftragt abzuklären, inwieweit es überhaupt eine Möglichkeit gibt, diesen Wunsch zu verwirklichen. Geklärt werden muss, ob die Gemeinde im dortigen Bereich den erforderlichen Grund hat, der Standort eine solche Maßnahme überhaupt zulässt und welche Kosten für die Gemeinde entstehen.

Eine Ergänzung der Tagesordnung erfolgte durch Bürgermeister Klaus Schumann, der die Problematik der Containerstandorte in Münchaurach und Falkendorf nochmals ins Gespräch brachte. Der Zustand im Bereich der Container ist derzeit kaum tragbar.
Schumann selbst hatte sich vor kurzem von der, wie er sich ausdrückte, "illegalen Müllablagerung" überzeugt.

Hier kam vonseiten des Verwaltungsangestellten und Schriftführers der Sitzung, Uwe Wunderlich, der Hinweis, man könne ja notfalls, wenn andere Maßnahmen keine Abhilfe schaffen, den Aufstellern die Erlaubnis zur Sondernutzung widerrufen. Letztendlich lautete auch hier der Beschluss, die Verwaltung damit zu beauftragen, geeignete Stellplätze für die Container in den betroffenen Orten zu finden.

Die Qual der Wahl haben die Gemeinderäte aus dem Aurachtal, wenn es darum geht, wer den Zuschlag bei der Planung des Neubaus einer Kindertagesstätte in Falkendorf bekommt. Bei der Sitzung am Mittwoch hatten drei Architekturbüros die Möglichkeit sich vorzustellen.

Ziel der Vorstellung ist die Vergabe der Planung für den Neubau der Kindertagesstätte in Falkendorf. Vorbelastet mit Planungen für Städte und Kommunen sind alle drei Büros. Den Reigen der Vorstellungen eröffnete das Architekturbüro Kühnl aus Dachsbach, vertreten durch Thomas Kühnl, gefolgt von den Architekten Babler und Lodde aus Herzogenaurach, vertreten durch Martin Lodde. Als letztes der drei Büros hatte Ralf Nadler die Möglichkeit, seine Arbeitsweise den Gemeinderäten schmackhaft zu machen.

Vonseiten der Gemeinderäte gab es im Rahmen der Vorstellungsgespräche keine Fragen. Bürgermeister Klaus Schumann wollte von jedem Vortragenden wissen, wie die bisherige Zusammenarbeit im Bereich des Kindergartenbaus gelaufen ist, sei es mit dem Träger, sei es mit der Kommune. Sowohl Kühnl als auch Lodde und Nadler konnten diese Frage positiv beantworten. Für wen sich die Mühe gelohnt hat, wird erst in einiger Zeit feststehen. Derzeit läuft bei der Gemeinde die Bedarfsermittlung für das Bauvorhaben. Ist diese abgeschlossen, wird das Ergebnis der Regierung vorgelegt um mögliche Zuschüsse zu beantragen und diese auch zu bekommen. Erst dann stellt sich die Frage, ob eine Ausschreibung für die Planung erfolgen muss oder ob der Gemeinderat selbst entscheiden kann, wer von den Architekturbüros den Zuschlag bekommt. Aufschluss über diese Frage gibt Investitionssumme.