Eigentlich entstand der Tanzenhaider Weiherlauf aus einer Idee der Tennisabteilung. Nach einigen Probe- und Spaßläufen wurde drei Jahre später der erste Tanzen-haider Weiherlauf gestartet.

Waren es am Anfang nur zwei Strecken, die angeboten wurden, sind es zwischenzeitlich vier Läufe. Dazu gehören Walking (acht Kilometer), der Hobbylauf (drei Kilometer), der Bambinilauf über etwa 500 Meter sowie der große Weiherlauf über zehn Kilometer.

Sundberg verpasst Rekord knapp

Mit knapp 200 Läuferinnen und Läufern war der Weiherlauf auch im elften Jahr gut besucht. Erstmals war auch Swen Sundberg, der es eigentlich eher mit längeren Strecken zu tun hat, in seiner Heimatgemeinde Oberreichenbach dabei. Er siegte in einer Zeit von 35:09 Minuten und verfehlte den Rekord von Gerhard Manz (34:19) nur knapp.
"Der Weiherlauf passt selten in Vorbereitungen auf meine Rennen. Heuer passte alles und für mich war klar, in Oberreichenbach zu starten", sagte Sundberg.

Die Strecke fand er vor allem landschaftlich sehr schön. Nur die Teilstrecke kurz nach dem Keller der Brauerei Geyer bis Tanzenhaid sei nicht optimal. "Der Schotter ist auf dieser Strecke ziemlich groß und könnte so manchen Teilnehmer, der nicht ganz so gut durchtrainiert ist, einige Sprunggelenksprobleme bereiten", so die Meinung von Sundberg. Auf den weiteren Plätzen folgten Sebastian Zwosta (37:55) und Günter Wittmann (39:48). Bei den Frauen hatte Kerstin Lutz (43:37) die beste Zeit vor Anna-Maria Hack (45:56) und Yvonne Manz (46:51). Mit einer Zeit von 46:02 Minuten belegte Lutz Finke im Hauptlauf von 117 Startern einen beachtlichen 20. Platz. Mit dieser Zeit war Finke der erste Oberreichenbacher, der die Ziellinie überquerte und sicherte sich somit den Titel des Dorfmeisters. Bei den Damen, wie auch in den Jahren zuvor, holte sich diesen Titel Yvonne Manz, die einen beachtlichen dritten Rang belegte.

Terentiv siegt beim Walking

Beim Walking hatte Leon Terentiv die schnellsten Füße und den heißesten Stock. Mit der Zeit von 49:37 Minuten lag er ziemlich genau zehn Minuten vor Volker Abrecht. Rang drei sicherte sich Stefan Pirkl (1:02:44). Bei den Damen war Uschi Krome (1:02:25) vor Maria Hellmann (1:03:14) erfolgreich. Der Sieger beim Hobbylauf heißt Nico Gröger (10:11) vor Hans-Peter Nohner (11:48) und Benno Kohrs (14:11). Bei den Damen war Annik Bub mit 14:22 Minnuten die erfolgreichste Läuferin vor Emma Thornley (15:02) und Yvonne Neuper (16:04).
Bei den Bambini gibt es nur Sieger. Jeder der jüngsten Teilnehmer bekam eine Medaille.