Planung ist alles. Sonst könnte Moritz Wacker den Schichtdienst bei der Polizei in München und seine Tischtennis-Leidenschaft, die er beim TTC Höchstadt auslebt, kaum unter einen Hut bekommen. "Gut, dass mein Dienstplan weit im Voraus steht, da lässt sich alles langfristig organisieren", sagt der 31-Jährige, den es als Jugendlichen von der Spree an die Aisch verschlug. Wacker pendelt alle zwei Tage zwischen der Landeshauptstadt und seinem Wohnort Erlangen und hat in der 1.Bezirksliga in dieser Saison noch kein Spiel verpasst. "Meistens hat es mit meiner Schicht hingehauen, aber drei Mal hab' ich Urlaub genommen, um spielen zu können", erzählt der gebürtige Berliner, der sich selbst als Tischtennis-Verrückter bezeichnet.

Dass sein Leben so organisiert verläuft, hätte Moritz Wacker bis vor ein paar Jahren selbst nicht gedacht.