"So leicht hatten wir es noch nie", sagte Sitzungspräsident Peter Nofski beim Rathaussturm der Blummazupfer in Weisendorf. Schuld daran war die Technik im Rathaus. Sie streikte kurz vor der Attacke und die Eingangstüre ließ sich nicht mehr schließen.

Widerstand von Seiten des Bürgermeisters war deshalb zwecklos, und Süß musste in seiner ersten Amtszeit als Bürgermeister feststellen, dass nicht immer alles so läuft wie es geplant ist. Was die unverschlossene Tür angeht, war Süß diplomatisch.


Den Schlüssel geschnappt

Auch der symbolische Kampf um den Schlüssel des Rathauses war schnell zugunsten der Narren entschieden. Dieser lag für jeden zugänglich und unbewacht im Eingangsbereich des Rathauses.
Petra Nofski, Kassiererin der Blummazupfer und Ehefrau des Sitzungspräsidenten, schaltete am schnellsten und schnappte sich den Schlüssel.

Für die Faschingszeit sind jetzt die Blummazupfer die Herren im Weisendorfer Rathaus. "Wir werden die Gemeinde, auch über deren Grenzen hinaus würdig vertreten", so die Worte des Sitzungspräsidenten.


Siegesfeier im Gasthaus

Süß wünschte den Narren dabei viel Erfolg. Nach einem Umtrunk und etwas Süßem für den Nachwuchs und die Garden ging es nach der gewaltlosen Machtübernahme im Rathaus für den Elferrat und sein Gefolge in das Gasthaus, um die Schlüsselübernahme gebührend zu feiern.