In den Kneipen der Herzogenauracher Innenstadt und im Shuttle-Bus gab es Live-Musik und Stimmung.
Das Herzo-Festival hat auch in der 13. Auflage nicht an Attraktivität verloren. Für jeden Geschmack war beim Kneipenfestival am Samstagabend etwas dabei. Das kühle Wetter lud zwar nicht gerade zu abendlichen Touren ein, aber es gab auch schon verregnete Festival-Nächte. Die echten Fans lassen sich davon nicht abschrecken und vor den Lokalen waren deshalb nicht nur die Raucher unter sich.
"Die Herzogenauracher nehmen das Angebot gerne an und lassen sich auch nicht vom Wetter schrecken, zumal jeder einen Platz zum Feiern findet, der seinen Wünschen entspricht", erklärte Mitorganisator Jürgen Rissmann. Und die Zahl der Besucher, die entweder die teilnehmenden Locations fußläufig erkundeten oder sich vom Shuttle-Bus kutschieren ließen, bestätigte diese Meinung.
Das Programm in den einzelnen Kneipen bot für jeden Musikfreund die passende Stilrichtung.
1#googleAds#100x100
Dynamisch und leidenschaftlich ging es mit dem Chico Diaz Orchestra in der Latino Bar oder mit Wulli und Sonja im Alten Backhaus zu. Etwas ruhiger mit Akustik-Coversongs querbeet von der Spider Muphy Gang über Rolling Stones bis hin zu Elvis unterhielt Spätlese im Café Römmelt. Dies ist auch für Hungrige die Bratwurst-Anlaufstelle, denn Klaus Römmelt meint: "Im Sommer kann ja jeder grillen", und auf der Terrasse rauchte der Grill.
Gedränge im Kreis'l
Während sich die einen Besucher zum kraftvollen Rock von Forget my name im Ratskeller regelrecht hingezogen fühlten, schwärmten wiederum andere von Mywood im Bayerischen Hof. Mywood sind für ihre akustische Musik bekannt, neben der Gitarre kamen auch andere Instrumente wie eine Geige zum Einsatz. Nicht weit entfernt im Kreis'l gab es Rock von Bequest, und zeitweise herrschte dichtes Gedränge im Lokal.
Also hieß es weiterziehen, in der HerzoBar im Alten Rathaus gab es Rock 'n' Roll für Elvis Fans. Aber Mr. Fingers and the Shifters aus Erlangen hatten noch mehr drauf.
Klasse bei den Besuchern kam Klaus Redlingshöfer mit seinen unplugged Songs im Bus an, denn er sorgte für viel Kurzweil beim Weg quer durch
Herzogenaurach - bei Live-Musik im Shuttle kann es schon mal kuschelig werden.