"Das Abstellen und Anketten von Fahrrädern am Zaun ist verboten" hatten Anwohner in der Großen Bauerngasse auf Höhe des Polizeikreisels im März an ihren Zaun geschrieben. Sie störten sich an den vielen Fahrrädern, die hier tagtäglich abgestellt werden.

Die Räder stehen am Zaun, weil ihre Fahrer an dieser Stelle in den Bus umsteigen. Seit die Aischbrücke gesperrt ist, nehmen die Linienbusse eine Alternativroute und stoppen an der provisorisch eingerichteten Haltestelle im Kreisel. Der Zaun hat zudem die ideale Form, um Drahtesel daran zu sichern.

Um Abhilfe zu schaffen, hatte Johann Schulz, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr, vorgeschlagen, der ÖPNV könnte doch Fahrradständer aufstellen. Der Vorschlag wurde von der Stadtverwaltung geprüft und musste abgelehnt werden.

Sowohl der Gehweg stadteinwärts, als auch der Geh- und Radweg stadtauswärts sind nur zwei Meter breit. Da Fahrradständer mindestens 1,50 Meter davon belegen würden, bliebe zu wenig Platz. Die Anwohner werden sich wohl noch bis zum Ende der Brückenbaustelle mit den Rädern arrangieren müssen.