Nach ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort war gegen 4.40 Uhr ein Richtung Nürnberg fahrender 40-Tonner auf schnee- und eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Der 66-jährige Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug, kam von der Autobahn ab und rutschte eine steilere Böschung hinunter. Er überstand den Unfall zwar mit leichteren Verletzungen, wurde aber im Führerhaus eingeklemmt und musste aber von der Höchstadter Feuerwehr befreit werden.

Den Sachschaden an dem Sattelzug schätzt die Polizei auf 31.000 Euro. Ein nachfolgender Sattelzugfahrer bremste sein Gefährt stark ab, wobei sich der Auflieger quer stellte und sich gegen die Zugmaschine schob. Dieser zweite Sattelzug kam quer zur Fahrbahn der A3 zum Stehen. Mit etwa 1000 Euro hielt sich der Schaden hier in Grenzen.

Die Polizei spricht insgesamt von einem "sehr glücklichen Verlauf", weil kein weiteres Fahrzeug in den quer stehenden Sattelzug gekracht ist. Durch den Unfall kommt es auf der A3 Richtung Süden den ganzen Freitag über zu erheblichen Behinderungen. Die rechte Fahrspur musste für die Bergung der Ladung stundenlang gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von über zehn Kilometern Länge.