Im mittelfränkischen Höchstadt an der Aisch (Landkreis Erlangen-Höchstadt) hat es am Montag (29. März 2021) einen Stromausfall gegeben. Schuld waren Baggerarbeiten.

Nach Schätzung der zuständigen Bayernwerk Netz GmbH blieben etwa 2400 Haushalte für eine knappe Dreiviertelstunde ohne Licht und Strom. "Ein Bagger hat eins unserer Mittelspannungskabel so erwischt, dass es zu einem technischen Fehler gekommen ist", erklärt Christian Martens von der Pressestelle des Netzbetreibers inFranken.de. Durchtrennt worden sei das Kabel aber nicht. 

Höchstadt: Störung durch Bagger führt zu Stromausfall

Ein sogenannter "einfacher Erdschluss" in der Bergstraße - in Nähe der Ritter-von-Spix-Schule - habe für eine technische Beeinträchtigung des gesamten Netzes gesorgt. "Die Störung durch den Bagger hat dann an anderer Stelle zu einem Ausfall geführt", sagt Martens.

Ein anderes Betriebssystem sei dadurch so beeinträchtigt worden, dass es als Folgefehler letztlich zum Stromausfall gekommen sei. Ergebnis: Tausende Menschen im Süden Höchstadts blieben in der Zeit zwischen 8.09 und 8.50 Uhr ohne Strom. 

Die beiden Netzfehler werden dem Pressesprecher zufolge nun im Hintergrund behoben, ein defektes Teilstück entsprechend ersetzt. Für die Anwohner habe dies jedoch keine Auswirkungen, teilt Martens mit. Die Stromversorgung indes war am Montagmorgen nach etwa 40 Minuten bereits wieder hergestellt. 

Franken steckt mitten in der Karpfenzeit. Doch dieses Jahr ist alles etwas anders. Die Branche hat aufgrund der Corona-Pandemie große Sorgen.