Einsatz in Erlangen-Dechsendorf: Mit einem Feuerwehr- und einem Taucherteam versuchten Einsatzkräfte am Montagmittag (21. September 2020), einen Schwan aus dem Morast eines Weihers zu ziehen. Nach drei Stunden Einsatz ging das Tier einfach weg.

Zeugen riefen die Feuerwehr, weil sie einen Schwan in dem abgelassenen Weiher bemerkten, der sich nicht mehr bewegte. Dadurch gingen die Spaziergänger von einer hilflosen Situation für das Tier aus. "Wir sind mit einem Fahrzeug hier eingetroffen", erklärt Heinrich Herzog, Pressesprecher der Feuerwehr Erlangen. Zwei Kollegen seien dann mit Wathosen in Richtung des Schwans gelaufen - allerdings ohne Erfolg. Das Tier blieb regungslos.

Feuerwehr Erlangen sieht es mit Humor

Insgesamt zwei Stunden versuchten die Einsatzkräfte, den Schwan zu erreichen, dann forderten sie die Tauchergruppe und ein Logistikfahrzeug an. Beim Eintreffen der Tauchergruppe fing der Schwan dann plötzlich an, sich zu bewegen.

"Der Schwan hat sich gedacht, das wird ihm zu heiß", lacht der Pressesprecher. Er drehte noch 15 Minuten lang Kreise vor den Einsatzkräften, bevor er in ein benachbartes Gewässer ging, um sich vermutlich zu säubern. Insgesamt sei das Tier in einem guten gesundheitlichen Zustand.

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