Foodtruck als Warm-Up für die Imbissmeile an der Schütt

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Foodtruck an der Schütt: Die Imbissmeile bekommt Zuwachs. Foto: Bernhard Panzer
Foodtruck an der Schütt: Die Imbissmeile bekommt Zuwachs.  Foto: Bernhard Panzer

Ein Foodtruck machte am Montag erstmals Station in der Innenstadt. Er will alle zwei Wochen hier Halt machen.

Die Schütt ist als Imbissmeile schon seit langem mehr als nur ein Geheimtipp. Ob türkisch oder vietnamesisch, ob Döner oder Ente - viele Menschen spazieren in ihrer Mittagspause durch die Straße und machen Rast an einer der Buden.

Und weil das so ist, hat bekanntlich auch die Stadt reagiert. Der Platz vor dem Parkdeck bekommt im Zuge der Umgestaltung des dortigen Areals ebenfalls ein neues Gesicht. Es wird ein Haus geben, in dem zwei Imbiss-Betreiber ihre Waren anbieten können. Und davor laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Bürgermeister German Hacker verspricht sich dadurch einen Treffpunkt und eine Aufwertung der Straße.

Einen der beiden Betreiber hat man möglicherweise bereits gefunden. Mit dem Vietnamesen, der dort einen Imbisswagen hatte, laufen jedenfalls Gespräche.

Aber die Attraktivität der Schütt als kurzer Rastplatz in der Mittagspause ist auch anderen Anbietern bekannt. So erfreut sich auch eine Holzhütte reger Frequenz, die dort auf einem privaten Grundstück steht. Und künftig versucht auch ein Foodtruck alle zwei Wochen, hier neue Stammkunden zu gewinnen.

Am vergangenen Montag war schon mal eine Art Testlauf. "Endlich ist es soweit und Herzogenaurach bekommt den neuen Foodtruck-Hot-Spot in der City", schreibt der Betreiber auf seiner Facebookseite. Künftig will man jeden Montag in der ungeraden Woche von 11 bis 13.30 Uhr auf dem Gelände mit der Hausnummer 7a stehen.
Für die Stadt hat dieser Auftritt keinen Belang. Es würde aus Sicht des Rathauses nur dann relevant, wenn der Truck im öffentlichen Raum steht, sagte Bürgermeister German Hacker. Weil es aber ein privates Gelände ist, ist der Stellplatz verfahrensfrei, wie Thomas Nehr vom Bauamt ergänzte. Da genüge die Reisegewerbekarte.

Eine Einschränkung gibt es allerdings doch. Denn die Gäste blockierten den Gehweg. Wenn andere Passanten auf die Straße ausweichen müssen, dann könne man das nicht dulden, sagte Nehr. Er sei auch von der Polizei darauf angesprochen worden. Beim nächsten Mal muss das Fahrzeug dann eben ein Stück tiefer in das Grundstück, damit der Gehsteig frei bleibt.


Fünf Minuten zu Schaeffler

Der Standort an der Schütt ist ideal. Er ist in fünf Minuten von den Mitarbeitern der Firmen Schaeffler und Adidas erreichbar. Das weiß auch die Stadt, die ja selbst aktiv wird und ein schönes Plätzchen als Treffpunkt gestaltet. Wenn der Truck wie angekündigt alle zwei Wochen kommt, dann sei dagegen nichts einzuwenden, sagt Bürgermeister Hacker. Das trage zur Belebung bei und man habe ja auch noch andere Buden und Marktstände in der Innenstadt. Grundsätzlich ist ein solches Angebot für Hacker "eine Frage der richtigen Dosierung."