Gymnasium spendet an Aktion "Kinderherz-OP" - mit Weihnachtsfeiererlös

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Sven Dittrich, Leiter der Kinderkardiologie des Uniklinikums Erlangen (l.), bedankte sich im Namen des gesamten Teams der Aktion "Kinderherz-OP" für den Spendenscheck des Gymnasiums ...
Erlangen: Gymnasium spendet an "Kinderherz-OP" - Weihnachtsfeier zugunsten herzkranker Kinder
Marie Graber/Uniklinikum Erlangen

Das Gymnasium Fridericianum Erlangen spendet einen Teil seines Weihnachtsfeiererlöses an die Aktion "Kinderherz-OP“ der Kinderkardiologischen und Kinderherzchirurgischen Abteilungen des Uniklinikums Erlangen.

Was lange währt, wird endlich gut: Vor drei Jahren veranstalteten die Mitglieder der Schülermitverantwortung (SMV) des Gymnasiums Fridericianum Erlangen eine Weihnachtsfeier für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern in der Aula des Gymnasiums. Wie das Universitätsklinikum Erlangen berichtet, gehe die Hälfte des Erlöses aus dem Verkauf von Speisen und Getränken nun an die Aktion „Kinderherz-OP“ der Kinderkardiologischen Abteilung (Leiter: Sven Dittrich) und der Kinderherzchirurgischen Abteilung (Leiter: Oliver Dewald) des Uniklinikums.

Aufgrund der Coronapandemie hatte sich die offizielle Spendenübergabe mehrfach verzögert. Umso mehr freuten sich nun alle Beteiligten, als Schulleiter Gerhard Nöhring, Verbindungslehrerin Susanne Segler und die beiden Schülersprecherinnen An-An Fu und Julika Segler die Spende in Höhe von 420 Euro in Form eines Schecks an Sven Dittrich überreichten.

„Alle Schülerinnen und Schüler unserer SMV waren sich einig, dass mit den Erlösen der erfolgreichen Weihnachtsfeier nicht nur weitere Schulveranstaltungen finanziert, sondern eben auch diese besondere, lebensrettende Aktion unterstützt werden soll“, berichtete Susanne Segler.

Das Ziel der Aktion „Kinderherz-OP“ ist es, schwer herzkranke, bedürftige Kinder und Jugendliche aus dem Ausland in Erlangen zu behandeln. „Für uns am Uniklinikum ist diese Aktion wirklich eine Herzensangelegenheit. Leider können wir die Behandlungen als Anstalt des öffentlichen Rechts nicht aus eigenen Mitteln finanzieren. Für Spenden wie diese sind wir daher sehr dankbar“, sagte Prof. Dittrich.

Behandelt werden unter anderem Kinder und Jugendliche aus Kriegsregionen und aus Ländern, in denen es nicht die nötigen medizinischen Möglichkeiten gibt, um Herzerkrankungen zu behandeln. In die Aktion „Kinderherz-OP“ werden ausschließlich Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre aufgenommen, die von anerkannten gemeinnützigen Organisationen und mit einer gesicherten herzchirurgischen Diagnose an das Uniklinikum Erlangen vermittelt werden.