Die Junge Union will mehr Events für junge Leute in der Innenstadt

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Maximilian Stopfer und Konrad Körner im Ideen-Amt Foto: privat
Maximilian Stopfer und Konrad Körner im Ideen-Amt  Foto: privat

Die Junge Union Herzogenaurach will im neuen Haushaltsjahr das Rathaus mit jungen Themen in Zugzwang setzen.

Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der CSU-Nachwuchs nach einem Besuch im Ideenamt der Stadt verfasst hat.

"Auch wenn die wirtschaftliche Lage in Herzogenaurach so gut ist wie seit langem nicht, gibt es viel zu tun", berichtet Maximilian Stopfer, der stellvertretende Ortsvorsitzende. In der Pressemitteilung fordert die JU mehr Events in der Stadt. "Neben günstigen Gewerbeflächen für Gründer und erschwinglichem Wohnraum für Azubis und Studenten in der Innenstadt muss versucht werden, durch neue Events mehr junge Menschen und neues Leben in die Altstadt zu bringen", heißt es.

Man bezieht sich dabei auch auf Ergebnisse des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts für die Stadt Herzogenaurach, kurz Isek 2030plus. Die Junge Union habe sich in den Prozess aktiv mit eingebracht und versucht, "den Fokus im SPD-Rathaus mehr auf junge Themen zu lenken." Im Brainstorming vor Ort hätten sich die brennenden Themen auch schnell herauskristallisiert.


Stadtmarketing gefordert

Laut Pressemitteilung wurde vielfach genannt, dass es zwar ein paar gute Veranstaltungen in der Innenstadt gebe, aber insgesamt trotzdem zu wenig in der Innenstadt für junge Leute geboten sei. Da ist nach Meinung der Jungen Union jetzt vor allem das Stadtmarketing gefordert, in Zusammenarbeit mit der Förder- und Werbegemeinschaft (Föwe) neue Eventformate zu entwickeln, bei denen zum Beispiel die Herzogenauracher Sportartikelhersteller mit eingebunden werden könnten.

Ein anderer Weg, wie wieder mehr Leben in die Innenstadt kommen könnte, wäre zu versuchen, jungen Menschen direkt in der Nähe der Altstadt günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Eine Möglichkeit hierbei wäre, die JU-Forderung nach einem Azubi-Wohnheim aufzugreifen und etwas für die Auszubildende und duale Studenten unserer Mittelständler und Großkonzerne zu schaffen. Zumal ja über die Bebauung des Hubmanngeländes und die zukünftige Nutzung des Vereinshausgeländes gerade diskutiert werde.

Doch es mangelt, wie Stopfer die Eindrücke der jungen CSU-ler zusammenfasst, in Herzogenaurach nicht nur an Wohnraum. Deshalb sollte 2018 auch ein besonderer Fokus darauf gelegt werden, die Gründerkultur stärker zu fördern und sich ein Konzept zu überlegen, wie in Zukunft genügend erschwingliche Gewerbeflächen für innovative Start-Ups angeboten werden könnten. "Die JU hat hier mit der Idee eines Gründerzentrums bereits einen Vorschlag, der auch in 2018 weiter vorangetrieben wird", heißt es in der Pressemitteilung.