Bei einem Brand im alten Bahnhofsgebäude in Eckental-Forth war die Feuerwehr am Montagmorgen im Großeinsatz.
Am Montagmorgen (20. Juli 2026) hat ein Brand im Dachstuhl des alten Bahnhofsgebäudes in der Forther Hauptstraße einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Von dem Brand berichtet der Kreisfeuerwehrverband Erlangen-Höchstadt.
Gegen 6.50 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand alarmiert, berichtet Sebastian Weber, Sprecher der Kreisbrandinspektion, gegenüber inFranken.de. Schon auf dem Weg zum Einsatzort gingen die Einsatzkräfte von einer schwierigen Lage aus, da "offene Flammen und eine starke Rauchentwicklung" sichtbar waren. Deshalb wurde die Alarmstufe umgehend erhöht.
Brand in altem Bahnhofsgebäude in Eckental-Forth
Als die Feuerwehr am Brandort in Eckental-Forth eintraf, stand der Dachstuhl des leer stehenden Bahnhofsgebäudes bereits vollständig in Flammen. Um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern, begannen die Einsatzkräfte mit dem Löschen von außen. Sie trugen dabei spezielle Atemschutzmasken. Gleichzeitig wurde mit einer Drehleiter gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera, die an einer Drohne befestigt war, prüfte die Feuerwehr regelmäßig das Gebäude, um versteckte Glutnester zu erkennen.
Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war und gelöscht werden konnte, entfernten die Einsatzkräfte Teile der Dachziegel, um letzte Glutnester zu finden und abzulöschen.
Im Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren aus Eckental. Auch das Technische Hilfswerk half mit einem Spezialfahrzeug, das mit einem Kran ausgestattet ist. Der Rettungsdienst war mit zwei Einsatzwagen ebenfalls vor Ort. Glücklicherweise wurde bei dem Feuer niemand verletzt. Die Sanitäter blieben vor Ort, um die Sicherheit der Feuerwehrleute zu gewährleisten.
100 Feuerwehrleute bei Brand in Eckental-Forth im Einsatz
Die Polizei war mit zwei Streifenbesatzungen ebenfalls im Einsatz und hat die Ermittlungen zur laut Feuerwehrsprecher Weber bislang noch völlig unklaren Brandursache aufgenommen. Im Laufe des Morgens waren insgesamt etwa 100 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Kräfte weiterer Hilfsorganisationen über mehrere Stunden im Einsatz.